Französisch-Polynesien, Bora Bora, Tahiti, Moorea Reiseführer

Französisch-Polynesien

Reiseführer zu den Inseln Tahiti, Moorea und Bora Bora

Wenn Südseeträume wahr werden!

In diesem Beitrag verrate ich euch alles, was ihr für einen unvergesslichen Traumurlaub auf Französisch-Polynesien wissen müsst! Angefangen bei der Anreise, den Kosten sowie der Reiseroute bis hin zu unzähligen Tipps, Empfehlungen, Unternehmungsmöglichkeiten und meiner ehrlichen Meinung zu einigen Resorts und der Hauptinsel Bora Bora, ist in diesem Beitrag alles zu finden.

Da ich persönlich keine Kooperationen während dieser Reise hatte, kann ich euch versichern, dass ich zu allen Unternehmungen und den einzelnen Unterkünften meine uneingeschränkte Meinung und Erfahrung mit euch teile und mein gesamtes Wissen in diesen Beitrag gepackt habe.

Allgemeines zu Französisch-Polynesien

Das Inselarchipel Französisch-Polynesien zählt rund 100 Inseln diese sich auf über 2.000 km durch den Südpazifik erstrecken und ein Überseegebiet von Frankreich darstellt. Die Landschaft ist durch korallengesäumte Lagunen, weißen Sandstränden und schroffen Berglandschaften geprägt. Besonders bekannt ist die Insel Bora Bora mit ihren über dem Wasser errichteten Bungalow-Hotels mit Blick auf den Mont Otemanu.

  • Sprache: Amtssprache ist Französisch, viele Einheimische sprechen auch Tahitisch
  • Währung: CFP-Franc (kurz XPF) – aber auch Euro und Dollar werden oft akzeptiert
  • die wichtigsten Wörter auf Französisch-Polynesien
    • Ia Orana = Hallo/Guten Tag
    • Mauruuru = Dankeschön
    • Na Na = Tschüss
  • öffentliche Strände sind sehr naturbelassen, keine Liegen vorhanden. Oft gibt es auch keine Restaurants, weshalb man immer ausreichend Wasser und Essen mitnehmen sollte
  • Keine Parkgebühren auf den Inseln
  • Keine Eintrittsgebühren für Wasserfälle und Strände
  • Französisch-Polynesien hat nicht die schönsten Strände dieser Erde (meine Favoriten: Philippinen und Seychellen) aber die Lagunen mit dem unfassbar türkisen Wasser sind eine Klasse für sich!
  • Angenehm warmes Klima – nicht so eine hohe Luftfeuchtigkeit wie in anderen tropischen Ländern
  • Französisch-Polynesien ist sehr teuer – man muss bedenken, dass die Inseln mitten im Südpazifik liegen und alles importiert werden muss
  • Restaurantbesuche sind relativ teuer. Die Preise für Hauptspeisen starten bei mind. 1.800 (sehr günstig) bis 2.500 XPF, was umgerechnet rund 15 bis 20 Euro aufwärts entsprechen
  • Fisch ist generell immer günstiger als Fleisch
  • Am günstigsten ist das Essen bei den Food-Trucks
  • in allen Resorts, welche wir besuchen durften, kann man sich kostenlos Schnorchelmasken ausleihen. Kayaks oder SUP Boards sind für eine Stunde pro Tag gratis
  • die meisten Hotels und Unterkünfte bieten Wasserspender zum kostenlosen Auffüllen der Wasserflasche
  • die einfacheren Unterkünfte auf Französisch-Polynesien bieten meistens kein Frühstück an
  • kein Massentourismus – die Touristen verteilen sich auf den Inseln und in den Resorts sehr gut
  • Blumenkränze sind typisch polynesisch und können in den meisten Hotels oder bei Einheimischen gekauft werden. Das Le Bora Bora Resort hat für einen Blumenkranz rund 30 Euro verlangt, das Four Seasons stolze 150 Euro. Tipp: um den Blumenkranz so lange wie möglich nutzen zu können, sollte er immer wieder befeuchtet werden und im Kühlschrank gelagert werden
  • In den Hotels bekommt man beim Check-out eine Muschelkette geschenkt

Empfohlene Reisedauer:

  • Tahiti: max. 1 bis 2 Nächte
  • Moorea: mind. 4 bis 5 Nächte
  • Bora Bora Hauptinsel: wenn überhaupt max. 2 Nächte
  • Bora Bora Resorts: so lange wie es das Budget erlaubt 😉

Länger geht natürlich immer, vor allem, wenn man auch ein paar Tage nur am Strand entspannen möchte oder die Inseln z.B. durch Wanderungen noch intensiver erkunden möchte.

Beste Reisezeit:

Zu unserem Besuch im Mai hatten wir jeden Tag einen Mix aus Sonne und Wolken, oft sehr starken Wind und nur selten einen kurzen Regenschauer. Die Preise für Unterkünfte sind noch akzeptabel.

  • Beste Reisezeit/Trockenzeit: Mai bis Oktober – etwas kühler aber dafür weniger Niederschläge
  • Regenzeit/Winter: November bis Februar/März – höhere Temperaturen, mehr Niederschläge, bis zu 70% günstigere Unterkünfte
  • Beste Reisezeit für die Walsaison auf Moorea: August bis Ende Oktober
  • Hochsaison: Sommermonate Juni bis August (Ferienzeit) – sehr hohe Preise für Nächtigungen!

Die beliebtesten Inseln bei Touristen:

  • Bora Bora
  • Moorea
  • Tahiti
  • Raiatea
  • Rangiroa
  • Huahine, etc.

Anreise ins Paradies

Französisch-Polynesien ist am besten und günstigsten über die USA mit einem Stopover in Los Angeles oder San Francisco mit der Fluglinie Air France oder Air Tahiti Nui zu erreichen. Air France bietet sogar einen Direktflug (Flugzeit: 21 Stunden und 35 Minuten) von Paris nach Papeete (Hauptstadt von Tahiti) mit einem Tank-Stopp in Los Angeles an. Eine weitere Möglichkeit um noch Französisch-Polynesien zu kommen wäre, die Reise mit einem Trip nach Neuseeland zu verbinden.

So gut wie jede Reise nach Französisch-Polynesien startet auf der Hauptinsel Tahiti. Der Flughafen (PPT) liegt in der kleinen Hauptstadt Papeete.

Air Tahiti Pass

Für alle, welche mehrere Inseln per Inlandsflug erkunden möchten, könnte der Multi-Pass von Air Tahiti attraktiv sein. Der Pass verspricht günstigere Flugpreise. Da wir nur von Moorea nach Bora Bora und anschließend zurück nach Tahiti geflogen sind, hat sich der Pass für uns nicht gelohnt. Mehr Infos zu dem Angebot findet hier auf der Homepage von Air Tahiti.

Für unseren Inlandsflug (Moorea nach Bora Bora und von Bora Bora nach Tahiti) haben wir stolze 384,99 Euro bezahlt.

Anreise Moorea

Moorea erreicht man am besten mit der Fähre in knapp 25 Minuten von der Hauptinsel Tahiti. Am Hafen von Papeete gibt es zwei Anbieter die ca. alle 1 bis 2 Stunden nach Moorea übersetzen.

  • Kosten für die Fähre: 2.030 XPF pro Person (rund 17 Euro)
  • eine vorab Reservierung des Tickets ist nicht notwendig
  • Anbieter: Aremiti und Apetahi Ferry
  • Gut zu wissen: von Tahiti kann man den Mietwagen mit der Fähre nach Moorea mitnehmen
  • Hafen von Moorea: Vai’are

Moorea ist aber auch per Flugzeug über den winzigen Flughafen (MOZ) zu erreichen. Wir sind von Moorea weiter nach Bora Bora geflogen.

Anreise Bora Bora

Bora Bora (Flughafen BOB) ist nur mit dem Flugzeug z.B. von Tahiti und Moorea mit der Fluglinie Air Tahiti oder Air Moana erreichbar. Die Inlandsflüge sind jedoch alles andere als günstig und Air Tahiti hat sich bei unserer Reise auch nicht wirklich als zuverlässige Airline erwiesen, da es immer wieder zu Flugzeitänderungen und Verspätungen gekommen ist.

Der Flughafen auf Bora Bora (BOB) liegt nicht auf der Hauptinsel, sondern auf einer eigenen kleinen Insel rund 15 Minuten mit dem Boot von der Hauptstadt Vaitape auf der Hauptinsel entfernt. Vom Flughafen gibt es einen kostenlosen Bootstransfer nach Vaitape. Falls man ein Resort auf den umliegenden Inseln gebucht hat, wird man von diesen direkt mit einem Privatboot abgeholt und ins Hotel gebracht.

Sitzplätze bei Inlandsflügen: wenn man schon einen Inlandsflug hat, möchte man natürlich sichergehen, den besten Platz im Flugzeug zu ergattern um während des Fluges einen wunderschönen Ausblick auf das Inselarchipel zu genießen. Bei der Buchung und dem Check-in am Flughafen für den Air Tahiti Flug sind jedoch Sitzplatzreservierungen und ein fixer Sitzplatz nicht möglich. Sprich: es gilt das „First Come, First Served“ Prinzip. Im Flugzeug herrscht freie Sitzplatzwahl.

Landeanflug Bora Bora/bester Sitzplatz: wir haben vorab viel recherchiert, welche Seite im Flugzeug den besten Ausblick beim Landeanflug auf Bora Bora verspricht. Tatsächlich gibt es leider aber keine fixe Seite, da die Route des Landeanfluges oft gewechselt wird. Wir saßen in Flugrichtung auf der linken Seite, da uns dies vorab mehrmals empfohlen wurde. Die bessere Aussicht war dann jedoch auf der rechten Seite des Fliegers.

Fortbewegung auf den Inseln

Mietauto/Roller

Die Inseln Tahiti, Moorea und Bora Bora lassen sich aufgrund ihrer kleinen Größe und der gut ausgebauten Hauptstraßen, welche einmal rund um die Inseln führen, optimal mit einem Mietwagen oder Roller erkunden. Es ist jedoch sehr ratsam, den Mietwagen schon vorab von zu Hause zu reservieren, da es spontan oft schwierig ist, noch ein Auto zu bekommen.

Spar-Tipp: Mietautos in Französisch-Polynesien unbedingt immer über einen lokalen Anbieter buchen (nicht über Check24, Avis und Co.), da diese viel günstigere Preise anbieten. Die lokalen Anbieter findet man am besten über Google Maps. Die meisten Autovermietungen sind rund um den Flughafen, den Hafen und den Hauptorten der Insel angesiedelt.

  • Unseren Mietwagen für Tahiti haben wir vorab online über „Tahiti Easy Car“ gebucht
  • Unseren Mietwagen für einen Tag auf Moorea haben wir spontan über unsere Unterkunft (Moorea Beach Lodge) gebucht

Die Preise der Mietautos finden ihr weiter unten in der Kostenaufstellung.

Taxi

Eine weitere jedoch nicht ganz so günstige Möglichkeit um auf den Inseln von A nach B zu kommen ist das Taxi. Jedes Taxi fährt mit Taxameter und die Preise sind immer gleich. Verhandeln lohnt sich bei vielen kaum – zumindest nicht, wenn man nur einmalig mit dem Taxifahrer unterwegs ist.

Beispiel Taxipreise auf Moorea:

  • Startpreis: 1.000 XFP (rund 8,30 Euro)
  • zusätzlicher Preis pro km: 160 XFP (rund 1,34 Euro)
  • zusätzlicher Preis pro Gepäckstück: 100 XFP

Wir haben eine sehr nette Taxifahrerin auf Moorea kennengelernt, welche uns viele interessante Dinge über die Insel und die Einheimischen erzählt hat und uns auch mit dem Taxipreis etwas entgegengekommen ist. Ihr könnt Mareva gerne per WhatsApp schreiben: +689 87 28 65 54

Gut zu wissen: Auf Bora Bora gibt es deutlich weniger Taxis und diese sind auch etwas teurer als auf Moorea

Fahrrad

Kürzere Strecken können auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Viele Unterkünfte bieten kostenlos oder gegen eine Gebühr Fahrräder an. In den Hauptorten gibt es oft einen eigenen Fahrradstreifen. Ansonsten muss man auf der Hauptstraße fahren, welche jedoch nicht sehr stark befahren ist und das Tempolimit bei max. 70 km/h liegt.

Quad

Eine gute Alternative zum Mietauto ist ein Quad. Damit lassen sich auch holprige und steilere Pfade befahren, diese mit einem Mietwagen nicht möglich sind. Gerade auf Bora Bora ist das ein großer Vorteil.

Orientierungs-Tipp:

Um sich vor Ort gut orientieren zu können, würde ich euch empfehlen, alle Orte und Hotels vorab in Google Maps zu speichern und danach eine Offline-Karte downzuloaden. So könnt ihr Google Maps (auch das Navi) im Urlaub offline verwenden.

Unsere gesamte Reiseroute

Da uns die Reise nach Französisch-Polynesien in einem zu weit war, haben wir jeweils zu Beginn und am Ende unsere Reise einen Stopp in Los Angeles eingelegt und die Stadt besichtigt – ein extra Blogbeitrag wird dazu noch folgen.

UnternehmungHotel/Übernachtung
1. TagVormittags Flug von Wien nach Paris und weiter nach Los Angeles, Ankunft am späten Nachmittag, Abholung des Mietwagens und Fahrt ins HotelThe Adler A Hollywood
2. TagFrühstück am Sunset Boulevard, Beverly Hills erkunden, Rodeo Drive, Hollywood Sign, Venice Beach zum SonnenuntergangThe Adler A Hollywood
3. TagMelrose Avenue, Walk of Fame, Griffith-Observatorium, Abends Flug nach TahitiNachtflug
4. TagAnkunft früh morgens auf Tahiti, Abholung des Mietwagens und Erkundung der Insel (Taharuu Beach, Teahupo’o Wave, Vaihi Waterfalls, Fa’aruma’i Waterfalls, Pointe Vénus)Tiki Hotel Tahiti
5. TagMorgens Fähre von Papeete nach Moorea, Check-in ins Sofitel Moorea Resort – entspannenTiki Hotel Tahiti / Sofitel Moorea Resort
6. TagDay-Pass im Hilton Moorea Resort – entspannenSofitel Moorea Resort
7. TagEntspannen im Sofitel Resort, später Fahrt in die Moorea Beach Lodge Sofitel Moorea Resort/ Moorea Beach Lodge
8. TagMorgens selbstständige Kayaktour zur Motu Fareone und Motu Tiahura, Mittags Abholung des Mietwagen von unserer Unterkunft und Erkundung von Moorea (Belvedere Lookout, Three Pines Lookout, Ōpūnohu Bay, Public Beach Ta’ahiamanu)Moorea Beach Lodge
9. TagVormittags Flug nach Bora Bora – Check-in im Royal Bora Bora – Entspannung am Matira BeachMoorea Beach Lodge/ Royal Bora Bora
10. Taggeführter Tagesausflug Bora Bora (vormittags Land Safari und nachmittags Schnorchelausflug)Royal Bora Bora
11. TagMorgens Check-in im Le Bora Bora Resort – entspannenRoyal Bora Bora/ Le Bora Bora Resort
12. TagEntspannen im Le Bora Bora Resort – abends Rücktransfer zur Hauptinsel und ÜbernachtungLe Bora Bora Resort/Mianahere Studio Bora Bora
13. TagMorgens Check-in im Four Seasons Bora Bora Resort – entspannenMianahere Studio Bora Bora/Four Seasons Bora Bora Resort
14. TagEntspannen im Four Seasons Bora Bora Resort – abends Rückflug nach Tahiti – Nachtflug nach Los AngelesFour Seasons Bora Bora Resort / Nachtflug
15. TagAnkunft am Vormittag in Los Angeles – Abholung Mietwagen – Venice Beach und Santa Monica Pier Sonder Lüm Los Angeles
16. TagFahrt nach Malibu und Malibu erkunden – Abends Flug von Los Angeles nach ParisSonder Lüm Los Angeles/ Nachtflug
17. TagNachmittags Ankunft in Paris und Weiterflug nach Wien – Ankunft in Wien kurz vor MitternachtFlug

Kostenübersicht Französisch-Polynesien

Beachtet, dass die Nächtigungspreise der Resorts je nach Saison, Buchungszeitraum und Nachfrage sehr hohen Preisschwankungen unterliegen!

Preise in Euro (Stand Frühling 2024)Gesamtkosten
für 2 Personen in EUR
Kosten pro Person in EUR
Flug Air France (Wien/Paris/Los Angeles)757,10
Flug Tahiti Nui (Los Angeles/Tahiti)855,00
Flug Tahiti Air (Moorea/Bora Bora/Tahiti)388,99
Gesamtkosten Flüge2.001,09
The Adler A Hollywood Hotel (2 Nächte)275,00137,50
Tiki Hotel Tahiti (1 Nacht)63,8031,90
Sofitel Moorea (2 Nächte inkl. Frühstück)*)*)
Moorea Beach Lodge (2 Nächte)442,46221,23
Royal Bora Bora (2 Nächte inkl. Frühstück)520,76260,38
Le Bora Bora – Gartenvilla (1 Nacht inkl. Frühstück)1.268,18634,09
Mianahere Studio Bora Bora (1 Nacht)120,0060,00
Four Seasons Bora Bora (1 Nacht inkl. Frühstück)*)*)
Sonder Lüm LA (1 Nacht)129,1264,56
Gesamtkosten Unterkünfte (inkl. Sofitel, Four Seasons)5.227,322.613,66
Mietwagen Los Angeles (2,5 Tage) 162,1581,08
Mietwagen Los Angeles (1,5 Tage)89,4444,72
Mietwagen Tahiti (für 24h)80,2840,14
Mietwagen Moorea (für 24h) – 7.500 XPF64,7432,37
Gesamtkosten Mietwagen396,61198,31
Fähre Tahiti (Papeete) nach Moorea (Vai’are)34,5417,27
Taxikosten Tahiti/Moorea/Bora Bora 271,20135,60
GetyourGuide Ausflug Bora Bora 197,77
Gesamtkosten der Reise ohne Verpflegung (außer bei Buchung mit Frühstück)5.163,70
Gesamtkosten nur Französisch-Polynesien (ohne LA)4.835,84

*) Kooperationen: Meine Reisebegleitung hatte jeweils eine Kooperation mit dem Sofitel Moorea und dem Four Seasons Bora Bora, weshalb wir einen etwas günstigeren Preis erhalten haben. Leider darf ich euch diesen aufgrund einer Verschwiegenheitsklausel nicht mitteilen. Im aufgelisteten Gesamtpreis der Reise sind jedoch die Preise, welche wir für die beiden Resorts bezahlt haben, inklusive. Ich kann euch aber verraten, dass wir für das Four Seaons Resort trotzdem einen wahnsinnig hohen Preis für eine Nacht bezahlt haben und uns im Vergleich zu den regulären Preisen nicht viel gespart haben. Der Day-Pass im Hilton Moorea war ebenfalls eine Kooperation – dadurch durften wir die Anlage für einen Tag gratis besuchen. Ansonsten haben wir die Reise selbst bezahlt.

Kostenlose Upgrades auf eine Wasserbungalow Villa: bei allen Hotels haben wir jeweils die günstigste Zimmerkategorie gebucht (Gartenvilla mit Frühstück). Wir hatten jedoch das große Glück, dass wir im Le Bora Bora und im Four Seasons Bora Bora ein kostenloses Upgrade auf eine Wasserbungalow Villa erhalten haben und uns dadurch enorm viel Geld gespart haben.

Ansonsten konnten wir auch sparen, indem wir versucht haben, zu verhandeln und durch unseren Instagram Account und meines Reiseblogs Vergünstigungen zu erhalten. Insgesamt konnten wir durch die oben erwähnten Punkte (vor allem aber durch die Zimmerupgrades) rund 2.500 Euro pro Person sparen.

Reiseplanung und Buchung

Unsere gesamte Reiseroute haben wir selbstständig geplant, intensiv die Preise der einzelnen Anbieter verglichen und über verschiedene Plattformen im Internet gebucht.

Folgende Buchungsplattformen haben wir für die Buchung unserer Hotels und Flüge benutzt:

  • booking.com (Hotels + Air Tahiti Nui Flug)
  • gotogate (Inlandsflug Air Tahiti)
  • Agoda (Le Bora Bora Resort)
  • Airfrance (Flug Wien/Paris/Los Angeles)
  • direkt über die Homepage des jeweiligen Hotels

Spar-Tipp: nicht immer ist booking.com die günstigste Buchungsplattform. Es lohnt sich die Preise durch Google zu vergleichen und auch die Homepage des Hotels oder der Fluglinie zu checken, da man dort oft den günstigsten Preis bekommt.

Unsere Langstreckenflüge haben wir acht Monate im Voraus gebucht und die Hotels teilweise nur wenige Wochen/Monate im Voraus.

Tahiti – ein Tag auf der Hauptinsel

So gut wie jede Reise nach Französisch-Polynesien startet erstmals auf der Hauptinsel Tahiti. Die Hauptstadt Papeete bietet mit dem Hafen und dem nahegelegenen Flughafen das Zentrum der Insel. Tahitis Landschaft ist geprägt von steilen Gipfeln, schwarzen Sandstränden und einer üppigen und tropischen Vegetation. Hier findet man jedoch noch nicht die Traumstrände und blauen Lagunen vor, welche man sich für Französisch-Polynesien erwarten würde. Tahiti ist vielmehr ein beliebter Spot für Surfer aus aller Welt.

Unternehmungen auf Tahiti

Auf Tahiti gibt es ehrlich gesagt gar nicht so viel zu entdecken, weshalb wir auf der Insel nur einen ganzen Tag zur Verfügung hatten. Um diesen bestmöglich zu nutzen, haben wir uns am Flughafen ein Mietauto abgeholt und sind über die Hauptstraße, welche rund 130 km lang einmal um die gesamte Küste der Insel führt, gefahren und an verschiedenen Orten gehalten.

Gut zu wissen: auf Tahiti ist der Zugang zum Strand, den meisten Wasserfällen und das Parken kostenlos

Taharuu Beach

Der schönste Strand der Insel ist der Taharuu Beach. Der Sand ist ganz schwarz und der Blick auf die Berge von Tahiti ist magisch schön und hat mich etwas an Hawaii erinnert. Der weitläufige Strand ist auch bei Surfern beliebt.

Vaihi Wasserfall/Twin Wasserfall

Direkt gegenüber der Hauptstraße findet man die beiden Zwillingswasserfälle. Es lohnt sich einen kurzen Stopp einzulegen und im kleinen erfrischenden Becken des Wasserfalles zu baden.

Fa’aruma’i Wasserfall

Der Fa’aruma’i Wasserfall ist nach einem kurzen und einfachen Spaziergang direkt vom Parkplatz aus gut zu erreichen und wirklich sehr beeindruckend anzusehen. Auch hier kann man sich im kühlen Flusswasser abkühlen. In der Nähe des Wasserfalles gibt es noch weitere Wasserfälle, jedoch war bei unserem Besuch der Weg dahin gesperrt.

Fautaua Wasserfall

Einer der beeindruckendsten Wasserfälle auf Tahiti ist der Fautaua Wasserfall, welcher nur mittels einer Wanderung durch das Valley erreichbar ist. Um zu dem Wasserfall zu gelangen muss man sich vorab im Rathaus von Papeete eine Genehmigung einholen. Das Rathaus öffnet um ca. 8 Uhr morgens und ich würde euch empfehlen, gleich in der Früh das Rathaus aufzusuchen. Von dort fährt anschließend ein Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung. Aus zeitlichen Gründen haben wir diesen Wasserfall leider nicht besucht.

  • Kosten für die Genehmigung: 600 XFP

Papeete Markt

Auf dem lokalen Markt in Papeete gibt es viel frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Blumenkränze und traditionelle Speisen als auch Souvenirs zu kaufen. Am besten sollte man den Markt am frühen Morgen besuchen.

Pointe Vénus

Der Pointe Vénus ist vor allem am Wochenende ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen um gemeinsam mit der Familie den Tag zu genießen. Dabei herrscht heitere Fröhlichkeit – es wird Musik gespielt und gegrillt. Der Pointe Vénus liegt direkt an der Küste und bietet schöne Abschnitte zum Picknicken. Der Leuchtturm ist der Hingucker der Parkanlage.

Teahupo’o

Der Teahupo’o Strand ist der Surf Hotspot schlechthin auf Tahiti. Wer das Können der Profisurfer aus nächster Nähe bestaunen möchte, dem bringen Wassertaxis zu einem Aussichtsturm im Meer.

Weitere Unternehmungen auf Tahiti

  • Botanische Gärten (z.B. Water Gardens Vaipahi, Harrison Smith Botanical Garden)
  • diverse kleine Grotten (z.B. Grotte Teanateatea/De Mara’a)
  • Wanderungen durch die Täler (am besten mit Guide)
  • Ausflug zum Vaihiria See/Lax bleu (einziger Süßwasserbergsee der Insel – nur mit einer geführten Tour erreichbar)
  • Belvédère de Taravao – Aussichtspunkt
  • Ārahurahu Marae – Andachtsstätte
  • ATV Touren (über GetyourGuide buchbar)

Restaurants auf Tahiti

Sehr beliebt scheint auf Tahiti das „La Plage de Maui“ Restaurant zu sein. Leider hatte es bei unserem Besuch geschlossen. Alternativ haben wir beim Teahupo’o Strand im „Resto/Snack Hinerava“ gegessen. Die Preise sind nicht sehr günstig aber man bekommt dafür relativ große Portionen und es gibt frisch zubereiteten Fisch.

  • Kosten für ein Lemon-Chicken mit Reis: 2.600,00 XPF (rund 22,11 Euro)

Unterkünfte auf Tahiti

Eine sehr günstige und zentrale Unterkunft ist das Tiki Hotel. Wir haben hier eine Nacht verbracht. Die Unterkunft liegt auf einer Anhöhe und bietet Blick aufs Meer. Nach rund 10 Minuten Autofahrt erreicht man den Flughafen sowie den Hafen von Papeete – optimal für die Weiterreise.

Generell sind die Nächtigungskosten auf Tahiti im Vergleich zu Moorea und Bora Bora deutlich günstiger (ab rund 45 Euro pro Zimmer/Nacht)

Moorea – die vielseitige grüne Insel

Die Insel Moorea liegt direkt neben Tahiti und ist dennoch nicht mit Tahiti zu vergleichen. Auf Moorea findet man viele verschiedene Unternehmungsmöglichkeiten, traumhafte Lagunen mit glasklaren türkises Wasser und steile saftig grüne Berggipfel. Die Insel versprüht ein ganz eigenes Flair und hat mich durch die tropische Landschaft und die Berge sehr an Hawaii erinnert.

Unternehmungen auf Moorea

Auf Moorea kann man sowohl aktiv unterwegs sein aber auch herrlich in den Resorts und am Strand entspannen. Eine üppig grüne Landschaft trifft auf paradiesisch schöne Lagunen! Die meisten Unternehmungsmöglichkeiten befinden sich im Norden der Insel (zwischen der Moorea Beach Lodge und dem Flughafen).

Belvedere Lookout

Eine schöne Aussicht auf die grüne Berglandschaft von Moorea hat man von der Aussichtsplattform des Belvedere Lookouts. Man erreicht diesen über eine kurvige aber gut ausgebaute Straße in rund 10 Minuten von der Ōpūnohu Bucht aus. Auf der Aussichtsplattform stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Der Lookout ist gleichzeitig auch ein guter Ausgangspunkt für diverse Wanderungen.

Ausgangspunkt für folgende Wanderungen:

  • Three Coconuts Lookout
  • Three Pines Lookout

Wanderung zum Three Pines Lookout

Vom Belvedere Lookout startet ein gut gekennzeichneter Wanderweg zu einer fantastischen Aussicht namens Tree Pines. Der Weg startet direkt auf der linken Seite ganz oben beim Parkplatz. Nach rund 45 Minuten durch den dichten Dschungel von Moorea erreicht man den malerischen Aussichtspunkt. Der Mount Rotui und die beiden Buchten Ōpūnohu und Cook Bay liegen einem zu Füßen. Ein weiteres Highlight ist die Schaukel, welche einer der beliebtesten Fotomotive von Moorea darstellt.

Kajakfahrt durch Coral Garden Tiahura und zur Motu

Als „Motu“ bezeichnet man auf Französisch-Polynesien die kleinen Inseln in den Lagunen. In der Nähe des Ortes Tiahura befindet sich die Motu Tiahura und Motu Fareone. Die beiden kleinen Inseln sind ein beliebtes Ausflugsziel bei verschiedenen Veranstaltern. Aber auch auf eigene Faust lässt sich die Lagune „Coral Garden Tiahura“, in welcher die beiden Inseln nur unweit des Festlandes liegen, perfekt mit einem Kajak erkunden. Bei der Paddeltour kann man bunte Korallen und kleine Fische durchs glasklare Wasser hindurch beobachten. Einfach traumhaft schön!

  • Kajak Verleih: Tip Nautic bei Les Tipaniers

Geheimtipp: In der Lagune befindet sich auch die Sandbank welche von Touren Anbietern oft als Anlegeplatz zum Schwimmen mit Rochen und Haien dient. So kann man sich das Geld sparen und selbstständig mit den friedlichen Meeresbewohnern auf Tuchfühlung gehen.

  • Auf Google Maps zu finden unter: „Banc de sable Raies et requins“

Tipp: die Paddeltour unbedingt am Vormittag machen, da man die Lagune noch ganz für sich alleine hat. Außerdem ist es am Morgen meistens windstiller.

Restaurant-Tipp: Auf den beiden erwähnten Inseln gibt es einige Restaurants welche frischen Fisch grillen (z.B. das Coco Beach Restaurant). Die Tische stehen direkt am Strand und man genießt den Ausblick auf Moorea. Vom Festland gibt es einen Bootstransfer zu den Restaurants.

Achtung: Wetter, Wind und Meer, vor allem aber auch die Strömung darf auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Am besten man erkundigt sich im Hotel oder beim Paddel-Verleih über die aktuellen Gegebenheiten.

In unserer Unterkunft der Moorea Beach Lodge standen kostenlose Kajaks zur Verfügung mit diesem ich zu den beiden Inseln gepaddelt bin. Bei guten Verhältnissen benötigt man rund 15 Minuten bis zur Insel. Zurück dauerte es aufgrund der Strömung, der Wellen und des Windes etwas länger.

Toatea Lookout

Die Aussichtsterrasse liegt direkt neben der Hauptstraße und verspricht einen fantastischen Blick runter auf den schönsten Strand von Moorea (Temae Public Beach), der Hotelanlage des Sofitels und auf die Nachbarinsel Tahiti.

Ōpūnohu und Cook Bay

Die beiden malerischen Buchten versprechen einen atemberaubenden Blick auf die grünen Berggipfel von Moorea. Das Wasser ist hier nicht ganz so klar und türkis wie in den Lagunen, sondern leuchtet in einen intensiven Grünton. Die Buchten sind als Ankerplatz bei Seglern sehr beliebt.

Die Palme in der Ōpūnohu Bay

Ein wunderschöner Foto-Spot auf Moorea ist die Palme in der Ōpūnohu Bay. Auf Google Maps findet man den genauen Ort gegenüber der Unterkunft „Moorea All Services“ beim Zebrastreifen rechts direkt neben der Hauptstraße.

  • Google Maps Koordinaten: 17°30’35.7″S 149°51’31.5″W

Weitere Unternehmungsmöglichkeiten auf Moorea

  • Magic Mountain Lookout – in rund 20 Minuten über eine Straße (nur zu Fuß) erreichbar. Eintritt: 200 XPF
  • Tiki Village – lohnenswerter Besuch um einen Einblick in polynesische Kultur zu erhalten. Abends werden traditionelle Tanzaufführungen mit Buffet angeboten. Leider haben wir einen Besuch nicht geschafft
  • Boot mieten und die Lagune erkunden – bei „Tip Nautic“ bei Les Tipaniers ist es sogar möglich, ohne Bootsführerschein und Erfahrungen ein eigenes Boot zu mieten und damit die Lagune zu erkunden
  • Moorea ist bekannt für seine Buckelwale. Wenn man zur richtigen Zeit vor Ort ist, kann man eine Walbeobachtungstour buchen
  • Schwimmen mit Haien und Rochen gehört auf Moorea zu den beliebtesten Unternehmungen. Diverse Veranstalter bieten einen Bootsausflug zum Schnorcheln mit den friedlichen Tieren an
  • Segel- oder Katamaran Tour
  • diverse Safari und ATV Touren

Tipp: bei GetyourGuide findet man viele Ausflüge die ihr bequem von zuhause buchen und bis zu 24h im Voraus stornieren könnt.

Die schönsten Strände auf Moorea

Plage Temae

Der lange öffentliche und naturbelassene Strand gilt als der schönste Strand der Insel. Durch die Lagune ist das Wasser wunderschön türkis und der Badebereich flach abfallend. Die unzähligen Palmen spenden ausreichend Schatten. Der Strand verläuft weiter als Privatstrand des Sofitel Resorts.

Gut zu wissen: Parken und Strandzugang sind kostenlos

Tipp: direkt in der Nähe befindet sich die Aussichtsterrasse „Toatea Lookout“

Public Beach Ta’ahiamanu

Ein weiterer beliebter Strand der Insel ist der Plage Ta’ahiamanu. Er zählt zwar nicht zu den malerisch paradiesischen Traumstränden, ist aber aufgrund seiner unzähligen Palmen und der weitläufigen grünen Liegewiese ein sehr entspannter Ort und beliebter Anlegerplatz für Segler.

Tipp: der Strand eignet sich perfekt um den Tag bei einem unvergesslichen Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.

Weitere Strände auf Moorea

  • Hauru Public Beach
  • Plage des Tipaniers – der kleine Strand gehört zwar strenggenommen zu der Hotelanlage „Les Tipaniers“ aber man kann ihn kostenlos besuchen, wenn man angibt, sich ein Kayak zu mieten 😉

Unterkünfte und Resorts auf Moorea

Auf Moorea gibt es sowohl ein paar einfache und etwas günstigere Unterkünfte als auch höherpreisige Resorts wie etwa das Sofitel und das Hilton Moorea. Wir haben beide getestet und ich muss sagen, dass die hohen Nächtigungspreise dieser beiden Resorts, welche deutlich im Luxussegment liegen, meiner Meinung nach nicht ganz gerechtfertigt sind und hauptsächlich aufgrund der schönen Lage aber nicht aufgrund des exzellenten Services und der hohen Ausstattung zu Stande kommen. Da es auf der Insel kaum Konkurrenz gibt, können sich die Hotels das leisten.

Nächtigungskosten (pro Zimmer) starten bei rund 90 Euro (für einfache Unterkünfte)

Sofitel Kia Ora Moorea Beach Resort

Die ersten zwei Nächte auf Moorea verbrachten wir in einer Beachvilla mit Meerblick. Die Zimmer sind sehr geräumig, sauber und stilvoll eingerichtet. Nach meinem Geschmack jedoch etwas zu dunkel gestaltet. Das Sofitel hat den großen Vorteil, dass es sehr zentral (nur wenige Kilometer zwischen dem Flughafen und dem Hafen) und direkt am schönsten Strand der Insel liegt. Die tropische Anlage bietet einen langen Sandstrand, Wasserbungalows, einen Pool sowie ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Morgens wird ein leckeres und hochwertiges Frühstück in Buffetform serviert.

Nächtigungspreis für die günstigste Zimmerkategorie (Gartenvilla) inkl. Frühstück: ab rund 550,- Euro

Wasserbungalows sind ab ca. 900,- Euro pro Nacht erhältlich

Gartenvilla

Gut zu wissen: da es in der Umgebung keine Restaurants gibt, ist man ohne Mietwagen angewiesen, im Hotel Abend zu essen. Die Preise sind im Vergleich zu den Restaurants auf Moorea kaum höher (ab rund 20 Euro pro Gericht).

Mein Fazit: An sich hat mir die Anlage sehr gut gefallen und der Strand ist auf jeden Fall das Highlight des Resorts. Dennoch muss ich sagen, dass man für ein 5-Sterne Hotel noch etwas mehr erwarten darf. Die Anlage, insbesondere der Pool, der Strand und die Liegen könnten insgesamt etwas gepflegter sein. Zum Beispiel gab es keine Auflagen auf den Strandliegen und manche Fließen im Pool waren schmutzig oder schon beschädigt.

Hilton Moorea Lagoon Resort & Spa

Durch eine Kooperation wurden wir für einen Day-Pass ins Hilton Resort eingeladen und durften das Hotel ebenfalls für euch testen. Auch dieses 5-Sterne Hotel liegt preislich im Luxussegment. Die Anlage selbst, versprüht mit den günstigen blauen Plastikliegen am Pool und am Strand nur wenig Luxus. Auch der Strand beim Hilton ist relativ klein gehalten.

Nächtigungspreis pro Zimmer für die günstigste Zimmerkategorie (Gartenvilla) inkl. Frühstück: ab rund 630,- Euro

Kosten für einen Day-Pass im Hilton: ab 10.300 XPF

Vergleich zwischen Hilton und Sofitel Moorea:

  • Vorteil Sofitel: schöner und weitläufiger Strand sowie hochwertigere Sonnenliegen, Nächtigungspreise meist etwas günstiger als beim Hilton
  • Vorteil Hilton: schöne Aussicht vom Steg auf den Mount Rotui und die Lagune

Mein Fazit:

Anders als auf Bora Bora muss man auf Moorea nicht unbedingt in einem teuren Resort übernachten, da man auch so die Möglichkeit hat die schönen Strände und Lagunen zu erkunden. Wenn ihr euch auf Moorea trotzdem eine schönere Unterkunft gönnen möchtet, dann würde ich euch das Sofitel aufgrund meiner oben erwähnten Punkte definitiv mehr ans Herz legen. Das Essen war in beiden Resorts lecker und preislich sehr ähnlich.

Moorea Beach Lodge

Unsere letzten beiden Nächte auf Moorea verbrachten wir in der sehr zentral gelegenen Moorea Beach Lodge. Ich habe mich in der stilvoll eingerichteten kleinen und sehr gepflegten Anlage sofort wohl gefühlt. Auf der Terrasse gibt es gemütliche Liegen mit Blick auf die Lagune. Im offen gestalteten Haupthaus mit Blick aufs Meer stehen einem ein Lounge Bereich und eine offene Küche zum kochen zur Verfügung.

Die Bungalows sind zwar klein aber sehr hübsch und ansprechend eingerichtet. Die Unterkunft stellt Kayaks und Fahrräder kostenlos zur Verfügung. Fußläufig sind einige gute Restaurants wie etwa das Coco D’isle zu erreichen. Das Frühstück wird für 2.500 XPF pro Tag und pro Person auf der Terrasse mit Blick auf den Strand serviert und besteht aus einem frischen Obstsalat, Croissants, Baguette, Butter, Marmelade und Eier mit gebratenen Speck. Da jeden Tag dasselbe Frühstück serviert wird und der Preis noch relativ hoch ist, würde ich bei einem längeren Aufenthalt keine Buchung mit Frühstück empfehlen.

Hotel-Alternative: Als Alternative zur Moorea Beach Lodge kann ich euch noch die „Sunset Lodge Moorea“ empfehlen

Restaurants auf Moorea

Folgende Restaurants kann ich euch auf Moorea empfehlen:

  • Restaurant Coco D’isle – traditionelles einheimisches Lokal mit tollem Ambiente und sehr geschmackvollen Speisen (viel Fisch), welche wunderschön tropisch dekoriert serviert werden. Hier bekommt man auf jeden Fall etwas für sein Geld. Die Portionen sind sehr groß!
    • 3-Gänge Touristenmenü inkl. ein Glas Wein: 4.900 XPF (rund 41 Euro)
  • Pizzeria Casa Vincenzo Moorea – schöner Gastgarten, leckere Pizzen für rund 2.500 XPF (rund 21 Euro)
  • Iaoranasmoothies – Smoothie und Saftbar
  • Coco Beach Moorea – Restaurant auf der Motu Tiahura

Bora Bora – der Südseetraum

Bora Bora ist wohl die bekannteste Insel von Französisch-Polynesien und zugleich eine Traumdestination von vielen. Denn hier sollen Südseeträume endlich wahr werden! Wer kennt nicht die Bilder aus der einzigartigen Traumkulisse bestehend aus leuchtend blauen Lagunen mit beeindruckenden Blick auf den Mount Otemanu – dem Wahrzeichen von Bora Bora. Ja genau so stellt man sich Bora Bora vor etwa nicht?

Was du vor einer Reise nach Bora Bora unbedingt wissen musst:

Die paradiesischen Postkartenmotive welche man von Bora Bora kennt, wird man auf der Hauptinsel nicht finden! Sorry, wenn ich euch jetzt enttäuschen musste! Tatsächlich spielt sich nämlich alles in den Luxusresorts auf den kleinen Inseln in der Lagune rund um Bora Bora ab. Die eigentliche Insel ist bei weitem nicht so traumhaft wie man es sich vorstellt und hat auch nur einen einzigen schönen Strand zu bieten.

Das heißt, wer Bora Bora wirklich wie auf den Bildern aus dem Internet erleben möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen und sich in eines der Luxusresorts einquartieren oder diese zumindest einmal mit einem Day Pass besuchen. Andernfalls wird man von Bora Bora ganz schön enttäuscht sein.

Unternehmungen auf Bora Bora

Bora Bora ist ganz anders als Tahiti und Moorea. Im Vergleich zu den anderen beiden Inseln ist uns die Hauptinsel von Bora Bora etwas ungepflegter und ärmer vorgekommen. Wirklich viel zu entdecken gibt es auf der Insel nicht, weshalb ich euch empfehlen würde (wenn überhaupt) nicht lange auf der Insel zu verweilen.

Matira Beach

Der Matira Beach ist der mit Abstand schönste Strand der Hauptinsel Bora Bora. Das Wasser ist wirklich unfassbar klar und türkis und der Sand strahlend weiß und fein. Durch die Lagune eignet sich der Strand optimal zum Schwimmen und entspannen, da man fast überall im weichen Sand stehen kann. Obwohl die Wasserfarbe so leuchten blau ist, fehlt dem Strand meiner Meinung nach ein wenig die Palmen und eine schöne Umgebung um als Traumstrand zu zählen.

Die schönsten Spots der Insel

Wir haben folgende Spots mittels einer gebuchten Jeep Safari (mehr dazu im nächsten Absatz) erkundet:

  • Āmanahune: der Aussichtspunkt ist nur über eine sehr steile und holprige Straße zu erreichen. Mit einem normalen Mietwagen ist das nicht machbar, jedoch kann man auch zu Fuß rauf laufen. Ob sich der Weg lohnt? Meiner Meinung nach nicht. Ich verrate euch noch einen schöneren Spot 😉
  • Fingers of God: nach einem kurzen Spaziergang von der Hauptstraße aus erreicht man den Aussichtspunkt mit einer Felsformation namens „Finder of God“. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Mount Otemanu
  • Kanonen/Canon WW2 de Anau: nach einem weiteren kurzen Spaziergang von the Finger of God kommt man zu den historischen Kanonen
  • Fiti’u’u Point: Weiter führt der Weg zu einer wunderschönen Aussicht auf die Lagune und die Luxusresorts wie das Four Seasons und das St. Regis – der vermutlich schönste Aussichtspunkt der Insel

Safari auf Bora Bora (zu Land und auf Wasser)

Da wir nur 1 1/2 Tage auf der Hauptinsel verbracht haben und keinen Mietwagen hatten, haben wir uns für eine Tagessafari an Land als auch im Wasser entschieden. Vormittags waren wir mit unserem Guide in einer kleinen Gruppe im Geländewagen unterwegs und haben die Insel umrundet und an verschiedenen Aussichtspunkten gehalten:

  • Matira Beach
  • Āmanahune Aussichtspunkt
  • Boutique Vainia Bora Bora – hier wurde uns kurz gezeigt wie man die traditionellen bunten Tücher bemalt
  • Fingers of God
  • Kanonen/Canon WW2 de Anau
  • Fiti’u’u Point
  • Bloody Mary’s

Nach dem Mittagessen im „The Lucky House Fare Manuia Restaurant“ wurden wir vom nächsten Guide abgeholt und zum Boot gebracht um mit Haien und Rochen zu schwimmen. Das Boot ankerte in einer Lagune, wo wir dann tatsächlich die Möglichkeit hatten, diese unfassbar faszinierenden Meeresbewohner aus nächster Nähe zu betrachten. Die Rochen lassen sich sogar anfassen und sind sehr zutraulich. Ein unvergessliches Erlebnis. Danach ging es noch zu einem zweiten Schnorchelspot, wo wir bunte Korallen unter Wasser beobachten durften.

Gut zu wissen: die Tiere wurden nicht angefüttert und unser Boot war das Einzige weit und breit. Bei starkem Wind und Wellengang kann die Bootsfahrt durchaus etwas rasanter ausfallen.

Infos zur Tour:

  • Gebucht über GetyourGuideHIER geht´s direkt zum Ausflug
  • Anbieter vor Ort: Moana Adventure Tours
  • Dauer: 9 bis 15 Uhr
  • Inklusivleistungen: Jeep und Boots-Safari, Abholung und Rücktransfer zum Hotel, Mittagessen inkl. ein Getränk und Wasser
  • Dauer Safari an Land: 9 bis 12 Uhr
  • Mittagessen: 12 bis 13 Uhr
  • Schnorchel-Safari: 13 bis 15 Uhr
  • Kosten: EUR 197,77 pro Person

Mein Fazit: mir hat die Tour gut gefallen da man in kurzer Zeit einen perfekten Eindruck von Bora Bora bekommt. Der Preis ist jedoch relativ hoch aber für Bora Bora nicht ungewöhnlich. Wenn man sich jedoch ein Quad mietet, kann man die genannten Spots selbst abklappern. Ein Bootsausflug darf auf Bora Bora oder Moorea meiner Meinung jedoch auf gar keinen Fall fehlen! Die Preise für einen halbtägigen Bootsausflug beginnen nicht selten bei rund 100 Euro pro Person.

Polynesidcher Abend mit Tanzaufführung

An einem Abend haben wir in unserem Hotel dem Royal Bora Bora am polynesischen Abend mit Tanzaufführung und Buffet für 5.940 XPF (rund 50 Euro ohne Getränke) teilgenommen. Leider hat uns das Essen als auch die recht einfach gestaltete musikalisch Show für den Preis nicht überzeugt!

Falls ihr eine traditionelle Show mit gutem Buffet anschauen wollt, kann ich euch das Maitai Hotel empfehlen. Die Show war wirklich sehr unterhaltsam und typisch Polynesisch. Das Maitai Hotel befindet sich in der gleichen Kategorie und Lage wie das Royal Bora Bora. Die Zimmer sind jedoch etwas einfacher gestaltet. Für einen kurzen Aufenthalt um die Insel zu erkunden sind beide Hotels zu empfehlen. Jedoch nicht für einen Strandurlaub. Da solltet ihr wirklich nur ein Hotel in den umliegenden Lagunen buchen.

Maitai Hotel

Weitere Unternehmungen auf Bora Bora

  • Lagunen-Bootsausflug zum Schnorcheln und schwimmen mit Haien und Rochen
  • Helikopter-Rundflug
  • Jetski fahren
  • guter Schnorchelspot auf der Hauptinsel von Bora Bora: „Te Faie Aro Ocean Park“ und „station de nettoyage des Mantas“. Letzterer eignet sich vor allem gut um Mantas zu beobachten

Restaurants auf Bora Bora

Wir haben die meiste Zeit in den Resorts auf Bora Bora gegessen. Trotzdem konnte ich für euch ein paar beliebte Restaurants auf der Hauptinsel für euch ausfündig machen:

  • Bloody Mary’s – Das Restaurant ist die angesagteste Adresse auf Bora Bora! Beim Eingang gibt es eine Holztafel (die sogenannte Bord of Fame), wo alle Stars und Berühmtheiten, welche diese Bar schon einmal besucht haben, verewigt wurden. Leider hat das Restaurant aufgrund von Renovierungsarbeiten noch eine Weile geschlossen.
  • Bora Bora Yacht Club
  • Restaurant Saint James
  • Bora Bora Beach Club
  • The Lucky House Fare Manuia Restaurant – gute Pizzen

Unterkünfte auf Bora Bora

Wie bereits erwähnt, werdet ihr das wahre Bora Bora Feeling nicht in den Hotels und Wasserbungalows auf der Hauptinsel finden. Ich würde euch deshalb abraten, dort eine etwas teurere Unterkunft zu buchen, sondern eher noch etwas mehr Geld zu investieren und in die Luxushotels in den Lagunen zu gehen.

Übernachtungen (pro Zimmer) auf der Hauptinsel starten bei rund 100 Euro die Nacht (für sehr einfache Unterkünfte)

Royal Bora Bora (Lower Budget)

Unsere zwei Nächte auf der Hauptinsel haben wir im Royal Bora Bora verbracht. Es ist ein einfaches Mittelklasse-Hotel mit Strand und schönen geräumigen Zimmern. Das Hotel liegt in der besten Lage der Insel (Matira Beach Area). Fußläufig sind einige Restaurants und der Matira Beach erreichbar. Das Frühstück war ausreichend und gut.

Hotel-Alternative: Das Maitai Hotel befindet sich in der gleichen Kategorie und Lage wie das Royal Bora Bora. Die Zimmer sind jedoch etwas einfacher gestaltet.

Für einen kurzen Aufenthalt um die Insel zu erkunden sind beide Hotels zu empfehlen – jedoch nicht für einen Strandurlaub und zur Übernachtung in einer Wasservilla. Da solltet ihr wirklich nur ein Hotel in den umliegenden Lagunen buchen.

Luxushotels auf Bora Bora

Türkis schimmernde Lagunen soweit das Auge reicht, feine Sandstrände und dazu noch den besten Blick auf den imposanten Mount Otemanu. Ja genau so kennt man das berühmte Postkartenmotiv von Bora Bora und genau das findet man in den folgenden hochpreisigen Resorts:

  • Le Bora Bora by Pearl Resorts
  • The St. Regis Bora Bora Resort (Nachbarhotel des Four Seasons)
  • Four Seasons Resort Bora Bora
  • The Westin Bora Bora Resort & Spa – Neueröffnung 2024
  • Conrad Bora Bora Nui – wird aufgrund von Renovierungsarbeiten vermutlich bald geschlossen
  • InterContinental Bora Bora & Thalasso Spa

Wir haben uns für zwei Luxushotels für jeweils eine Nacht entschieden und haben sowohl den Anreise- als auch den Abreisetag voll ausgenutzt, wodurch wir insgesamt vier volle Tage in den Resorts verbringen durften.

Gut zu wissen: die Resorts sind auf eigenen Inseln. Man ist somit auf die Verpflegung im Resort angewiesen.

Tipp: um böse Überraschungen und Zusatzkosten vor Ort aus dem Weg zu gehen, solltet ihr vor Buchung sicherstellen, ob und von wo der Bootstransfer zum Resort inkludiert ist. Andernfalls kann dieser mit rund 50 Euro pro Person zu buche schlagen.

Beachtet, dass die Nächtigungspreise der Resorts je nach Saison, Buchungszeitraum und Nachfrage sehr hohen Preisschwankungen unterliegen!

Zimmer mit Bergblick sind immer teurer als mit Strand-/Lagunenblick

Le Bora Bora by Pearl Resorts

Das Le Bora Bora by Pearl wird als einer der wenigen Resorts noch von Einheimischen Eigentümern geführt und ist noch ein ziemlich junges Hotel, was man an der modernen Ausstattung im Vergleich zu andern Hotels auch deutlich merkt. Für die eine Nacht, welche wir im Resort verbringen durften, haben wir ein Zimmerupgrade auf eine Wasserbungalow Villa mit Bergblick bekommen. Wir waren von der geschmackvoll und modern eingerichteten Villa total geflasht! Auf der Terrasse mit Netz zum entspannen befindet sich auch ein direkter Zugang zu der glasklaren seichten Lagune die sich auch zum schnorcheln gut eignet.

Die Preise im Restaurant waren etwas gehobener als auf der Hauptinsel und die Portionen kleiner, aber es hielt sich noch im Rahmen.

Gut zu wissen: vom Le Bora Bora fährt mehrmals täglich ein kostenloses Boot zur Hauptinsel

Nächtigungspreis für die günstigste Zimmerkategorie (Gartenvilla) inkl. Frühstück: in der Regenzeit ab rund 950 Euro – im Durchschnitt sollte man jedoch mit 1.400 Euro pro Nacht rechnen. Wasserbungalows bekommt man ab rund 1.800 Euro aufwärts die Nacht.

Four Seasons Resort Bora Bora

Das Four Seasons Resort ist eines der teuersten Hotels auf Bora Bora. Kein Wunder, denn eine einzelne Übernachtung kostet schon einmal schnell ein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen. Wir haben in dem Resort unsere letzten beiden Tage auf Bora Bora verbracht und durften uns hier ebenfalls um ein kostenloses Zimmer-Upgrade einer Wasserbungalow Villa freuen. Die Wasservilla hätte zum Zeitpunkt unserer Übernachtung rund 4.200 Euro pro Nacht gekostet!

Nächtigungspreis für die günstigste Zimmerkategorie (Gartenvilla) inkl. Frühstück: ab rund 1.900 Euro. Ein Wasserbungalow kostet mind. doppelt so viel.

Zugegeben der Preis ist extrem hoch und jeder Normalverdiener muss selbst entscheiden, ob sich das rentiert. Mir wäre der Preis für eine Wasservilla ehrlich gesagt nicht wert.

Beispiele Preise in den Restaurants:

  • Alkoholfreier Cocktail: 1.600 XPF
  • Hauptgerichte am Abend: ab rund 3.200 XPF
  • Salate am Strand: ab rund 3.300 XPF
  • Pizza am Strand: ab rund 3.700 XPF
  • Essen am Strand in Relation teuer als abends im Restaurant

Vergleich Le Bora Bora/Four Seasons Bora Bora

Vorteile Le Bora Bora:

  • im Vergleich zu den anderen Resorts günstigere Nächtigungskosten
  • Schöne Frühstücksterrasse und hochwertige Speisen
  • Wunderschöner feiner Sandstrand mit bequemen Liegen und glasklares Wasser zum Baden
  • Freundliches Personal
  • sehr schön gestalteter Spa Bereich
  • in der gesamten Anlage gibt es Wasserspender wo man seine Thermosflasche, welche man vom Hotel geschenkt bekommt, auffüllen kann
  • moderne und neuwertige Anlage
  • schön und modern gestaltete Wasserbungalows

Nachteile Le Bora Bora: für mich gibt es keine Nachteile! Ich kann euch das Hotel sehr ans Herz legen!

Vorteile Four Seasons Bora Bora:

  • wunderschöne und glasklare Lagune im Inneren der Insel, welche sich super zum Schnorcheln oder SUP eignet
  • weitläufige Anlage
  • sehr zuvorkommendes Personal, herzliche Begrüßung und Verabschiedung mit Musik
  • sehr weiche und hochwertige Sonnenliegen mit Auflagen
  • Private Strände/Lagunen für Gartenvillen der höheren Preisklasse vorhanden
  • privater Shuttelservice durch die Anlage und zum Zimmer
  • einfache Kommunikation via WhatsApp
  • sehr große/geräumige Zimmer und Wasserbungalows
  • sehr schöner Poolbereich

Nachteile Four Seasons Bora Bora::

  • sehr hohe Nächtigungskosten – ab rund 1.900 Euro inkl. Frühstück
  • Relativ kleiner Strandbereich mit vielen kleinen Korallenstücken
  • sehr hohe Kosten im Restaurant und an der Beachbar (Pizza Margarita am Strand ab 35 Euro)
  • sehr kleine Portionen in den Restaurants

Mein Fazit

Im Vergleich zum Four Seasons fand ich das Le Bora Bora eindeutig besser und das Preis-/Leistungsverhältnis ist weitaus ausgewogener. Vor allem der Strandbereich, die Wasserbungalows, die Frühstücksterrasse und die Lagune (schönere Wasserfarbe) fand ich im Le Bora Bora einfach ansprechender.

Day Pass in den Luxusresorts – eine gute Alternative zur teuren Nächtigung

Wer sich einen Aufenthalt in den schicken Resorts nicht leisten kann oder möchte, hat trotzdem noch die Möglichkeit die Anlage mit all seinen Annehmlichkeiten mittels einen Tagespasses zu besuchen. Laut meinen Recherchen bieten folgende Hotels Day-Passes an:

  • Le Bora Bora by Pearl Resort
    • ab 22.500 XPF pro Person
  • The St. Regis Resort
    • 13.500 XPF pro Person
  • Conrad Bora Bora Nui
    • ab 21.000 XPF pro Person
  • InterContinental Bora Bora & Thalasso Spa
    • ab 19.500 XPF pro Person

Beachte: keine Preisgarantie – die Preise stammen aus meinen Recherchen Ende 2023 und können sich mittlerweile geändert haben.

Weitere Infos zu den einzelnen Day-Passes und welche Leistung inkludiert sind, könnt ihr auf der Homepage der einzelnen Resorts einsehen oder direkt per E-Mail nachfragen.

Four Seasons Bora Bora Lagune

Ihr sucht nach Traumstränden und wunderschönen Lagunen aber Französisch-Polynesien ist euch zu teuer bzw. die Anreise zu langwierig? Dann schaut gerne einmal bei folgenden Blogbeiträgen von mir vorbei:

Vergleich Französisch-Polynesien mit den Malediven: Die Malediven haben absolute Traumstrände. Außerdem verfügt das Land über ein viel besseres Preis-/Leistungsverhältnis und die Anreise aus Europa ist weitaus günstiger.

2 Kommentare

  • Tanja Elbert

    Wow, so ein toller und gut recherchierter Blogbeitrag. Da steckt sehr viel Liebe und Herzblut drin liebe Christina. Habe bisher alle deine Beiträge gelesen. Sehr gut gemacht. Vielen Dank dafür – da weiß ich wo ich nachschauen kann, wenn ich eine Reise plane.
    Liebe Grüße, Tanja

    • christinastravelworld

      Hallo liebe Tanja! 🙂
      Vielen lieben Dank für dein großes Kompliment! Das bedeutet mir immer sehr viel, da mein Reiseblog nur ein Hobby ist und trotzdem sehr viel Arbeit darin steckt. Da ist so ein Lob von dir die größte Belohnung die man nur bekommen kann! 🙂 Dann weiß man, dass die viele Arbeit sich ausgezahlt hat! Danke dafür! Hoffe du kannst mal einer meiner Reisen nachreisen 😉
      Liebe Grüße aus Österreich, Christina

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