Kauai – Hawaii

Aloha Hawaii!

Mein ausführlicher Reisebericht über die Insel Kauai

Direkt nach meinem achttägigen Aufenthalt auf der schönen Insel O’ahu ging es für weitere acht Tage auf die grüne Insel Kaua’i – auch die Garteninsel genannt. Kauai hat eine unglaubliche Landschaft mit spitzen, smaragtgrünen Berggipfel und unzählige Wasserfälle zu bieten. Hier schlägt jedes Abenteurerherz gleich viel schneller!

Mehr zur Reiseplanung und Buchung von Unterkünften, Mietautos und Flügen zu meiner Hawaii Reise findet ihr hier:

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Fakten zu Kaua’i

  • Kauai ist die älteste Insel von Hawaii und rund 6 Millionen Jahre alt
  • die Insel besitzt eine einzigartige Natur. Dichte Regenwälder, tosende Wasserfälle, spitze smaragtgrüne Berggipfel, palmengesäumte Strände, einen Canyon aus rot/bräunlichen Gestein, saftiges Grün soweit das Auge reicht und eine faszinierende Tierwelt sowohl an Land als auch unter Wasser
  • die kleine Insel hat mehrere Klimazonen
  • Kauai ist eine Vulkaninsel was bedeutet, dass sie durch einen Vulkan entstanden ist 
  • einer der regenreichesten Punkte der Erde befindet sich auf Kauai
  • die Insel ist ein beliebter Drehort für berühmte Hollywoodfilme (z.B. Juressic Park, Fluch der Karibik, King Kong, etc.)  
  • Teile der Insel sind gar nicht bzw. nur mit dem Helikopter erreichbar (z.B. verschiedene Wasserfälle)

Meine Unterkunft in Koloa, Kaua’i

Die Unterkunft auf Kaua’i war mit Abstand die Beste auf Hawaii. Das Haus war wahnsinnig schön und gepflegt. Es hatte einen ganz eigenen Charakter. Die Küche war voll mit verschiedenen Lebensmitteln, Obst und Gemüse und man durfte sich kostenlos bedienen. Die Hausbesitzerin Yvonne war total unkompliziert, freundlich und hatte immer interessante Geschichten zu erzählen. Falls ihr die Kontaktdaten dieser Unterkunft benötigt, könnt ihr mir gerne schreiben. 

Koloa

Koloa selbst ist ein sehr nettes kleines Örtchen mit einigen Souvenirshops und Restaurants. Die Umgebung ist wahnsinnig grün und für mich landschaftlich gesehen gemeinsam mit dem Osten deutlich der schönste Teil der Insel! Gewisse Straßenabschnitte rund um Koloa sind wirklich eine Augenweide wie z.B. der Tree Tunnel: 

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Die Lage war für mich optimal. Man ist so ca. in der Mitte von allem. Einer der schönsten Strände der Insel, der Poipu Beach, ist mit dem Auto nur wenige Minuten entfernt. Die North Shore ist zwar bei vielen Touristen sehr beliebt aber man ist dann von vielen Highlights der Insel, wie z.B. dem Waimea Canyon, etwas weit ab vom Schuss weshalb ich euch auf jeden Fall eine Unterkunft im Südosten der Insel (z.B. Koloa oder Kapa’a) empfehlen würde.

Zu Recht Coconut Coast genannt oder? Lage: Kapa’a, Aleka Loop beim Coconut Marketplace

Info: Aufgrund von starken Regenfällen im April 2018 war bei mir leider die Straße ab Hanalei in den Norden gesperrt (Stand Mai 2019). Mittlerweile sollte aber alles wieder geöffnet sein.

Bestes Essen

Wie auch schon auf Oahu, gibt es auch auf Kauai das beste Essen immer an den sogenannten Foodtrucks. Das leckerste Essen gab es für mich in Kapa’a bei „Al Pastor Tacos“ und „El Taco Feliz“.

Wandern auf Kaua’i

Kaua’i ist ein Paradies für Wanderer. Es gibt sehr viele einzigartige Wanderwege. Die meisten führen durch tropisches Gestrüpp oder Wälder bis man am Ende des Wanderweges mit einer spektakulären Aussicht belohnt wird.

Wichtige Infos zu Wanderungen auf Kaua’i:

  • Trailbeginn ist immer direkt beim Parkplatz
  • die Wege sind sehr gut zu finden
  • festes und rutschfestes Schuhwerk, welches auch einmal nass und matschig werden darf, ist sehr wichtig. Ich trage für alle Wanderungen meine Wasserschuhe.
  • aufgrund des Wetters können die Trails oft sehr matschig und rutschig sein weshalb manche nur bei trockenen Verhältnissen machbar sind.
  • es gibt einige gesperrte Wanderwege, welche aber auch für nicht erfahrene Wanderer gut machbar sind. Trailbeginn ist immer beim Schild „Area closed“.
  • auf diesem Blog findet ihr eine große Auswahl an Wanderwegen auf Kaua’i von welchen ich mich selbst inspirieren ließ: https://www.journeyera.com/best-hikes-kauai-hawaii/

Kuilau Trail

Der leichte Wanderweg führt einem ziemlich lange durch den Wald und ist erstmals nichts Besonderes. Erst später gelangt man zu einem Punkt, an dem man einen tollen Blick auf die unglaublich saftig grünen Hügel hat. Einfach beim Picknickplatz geradeaus gehen um schöne Fotos machen zu können. Danach müsst ihr aber wieder zurück zum Picknickplatz und von dort rechts abbiegen um den Trail weiter zu folgen. Ende des Weges ist eine Brücke an der man umkehren kann.

Dauer mit Fotostopp: ca. zwei Stunden

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Sleeping Giant Trail

Der eher leichte aber lange Trail führt zu einem felsigen Aussichtspunkt mit Blick über die Landschaft und das Meer.

Dauer mit Fotostopps: ca. drei Stunden

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Roadtrip Waimea Canyon

Koke’e State Park und Wanderwege im Park

Die kurvige Straße (550) ist mit dem Auto gut befahrbar und führt einem fast eine Stunde lang (ohne anhalten) vom Waimea Canyon bis zum Endpunkt, dem Pu’u O Kila Lookout, im Koke’e State Park. Entlang der Straße gibt es immer wieder Möglichkeiten anzuhalten um die Aussicht an verschiedenen Lookouts zu genießen oder um Wanderungen zu starten.

Gleich zu Beginn findet ihr auf der linken Seite z.B. den Red Dirt Waterfall:

Waimea Canyon Trail

Dieser Trail ist einer der beliebtesten Trails im Waimea State Park. Am Ende des eher einfachen Weges hat man eine tolle Aussicht auf den rot/orangefarbenen Canyon. Nur fünf Minuten entfernt gibt es zwei Wasserfälle (Waipo’o Falls genannt) zu sehen. Beim ersten Wasserfall (links) kann man sogar baden. Vom zweiten Wasserfall (rechts) ist nur ein Teil ersichtlich.

Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Koke’e State Park

Der Koke’e State Park folgt direkt nach dem Waimea Canyon. Hier gibt es meiner Meinung nach die spektakulärsten Trails der Insel, da diese direkt zu den atemberaubenden Na Pali Klippen führen, welche eindeutig das größte Highlight der Insel sind.

Beim Pu’u O Kila Lookout endet die Straße. Hier findet ihr auch einen der regenreichsten Orte dieser Welt.

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Kalepa Ridge

Der Wanderweg beginnt direkt am Kalalau Lookout. Der Trail ist offiziell geschlossen, was euch aber nicht davon abhalten sollte, ihn zu wandern. Für viele, definitiv auch für mich, ist es der schönste und spektakulärste Wanderweg auf Kaua’i. Kein anderer bietet einen besseren Blick auf die spitzen grünen Klippen. Der geniale Ausblick macht einem auf jeden Fall sprachlos! Anders als die meisten Wanderwege hat man bei diesem fast durchgehend eine beeindruckende Aussicht auf die Na Pali Klippen. Der Weg ist nicht immer ganz einfach aber auf jeden Fall trotzdem gut machbar. 

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Dauer: eigentlich kein langer Weg aber man sollte  vorsichtig sein. Plant bis zu 3 Stunden ein, da es viele tolle Fotospots gibt und man die Aussicht genießen sollte.

Tipp: die Wanderung morgens oder noch besser, erst am späten Nachmittag (bestes Lichtverhältnis) machen, da man am Nachmittag durch die dichte Wolkendecke so gut wie keine Sicht hat. Am Morgen und zum Sonnenuntergang hin, reißt die Wolkendecke fast immer auf. 

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Awa’awapuhi Trail

Der Trail ist insgesamt 10,5 km lang und führt einem bis zum Aussichtspunkt durch den Wald. Am Ende wird man aber mit einem fantastischen Ausblick auf die Berge und das Meer belohnt. Teilweise kann der Weg etwas matschig sein.
Dauer: pro Strecke 1 1/2 Stunden (5,25 km)

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Meine Empfehlung falls ihr nur einen Tag für den Waimea Canyon zur Verfügung habt:

Früh beginnen, Stopp beim Red Dirt Wasserfall, Waimea Canyon Lookout, Wanderung des Waimea Canyon Trails am Vormittag/Mittag, Fahrt bis zum Pu’u O Kila Lookout und am späten Nachmittag den Kalepa Ridge (Beginn Kalalau Lookout) machen. 

Die schönsten Wasserfälle auf Kauai

Wailua Falls und Trail

Eines meiner Highlights auf der Insel war der Wailua Wasserfall. Von der Aussichtsplattform hat man leider keine gute Sicht auf den tollen Wasserfall. Es gibt jedoch einen Weg hinab der als sehr gefährlich eingestuft ist und deshalb „gesperrt“ ist. Ich wollte es aber trotzdem versuchen und machte mich auf den kurzen und steilen Weg hinab (Zugang wie immer bei den Schildern „Area closed“). Viele Baumwurzeln und ein Seil machten mir den zehnminütigen Weg leichter, weshalb ich diesen für jeden, der über eine normale Fitness verfügt, machbar und nicht wirklich anstrengend (auch nicht der kurze Rückweg) finde. Einfach vorsichtig gehen und bevor man sein Gewicht verlagert abchecken, ob man einen sicheren Halt hat. Unten angekommen kann man im kühlen Becken mit Blick auf den schönen Wasserfall baden. Links führt ein Weg sogar hinter die Wasserfälle. Achtung Rutschgefahr! Wasserschuhe mit gutem Profil sind sehr empfehlenswert!

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Geheimtipp: vom Parkplatz aus gibt es einen Weg zum Top der Wasserfälle. Einfach über die Absperrung nach dem Parkplatz, wo die Straße endet, klettern und den kurzen, steilen Weg hinab nehmen. Die Aussicht auf das herabdonnernde Wasser ist wirklich sehr beeindruckend.

Makaleha Waterfall und Trail

Dieser „Trail“ zum Makaleha Wasserfall ist definitiv ein Abenteuer! Teilweise gibt es einfach keinen sichtbaren Weg. Um an das Ziel zu kommen, muss man über Felsen klettern, durch den Fluss stampfen und sich durch dichtes Gestrüpp kämpfen. Wenn man sich nicht verläuft, hat man in 1 1/2 Stunden den schönen Wasserfall, der zum Springen und Baden einlädt, erreicht. In der Nähe gibt es noch mindestens einen weiteren Wasserfall den ich jedoch nicht besucht habe, weil ich und auch keiner von den anderen Besuchern wusste, wo sich dieser genau befindet.

Wegbeschreibung: zu Beginn muss man den Fluss überqueren um in einen wunderschönen Bambuswald zu gelangen. Danach einfach versuchen den weiteren Weg zu erkennen. Versucht euch auf jeden Fall die meiste Zeit auf der linken Seite des Flusses aufzuhalten. Bleibt in Flussnähe denn nur so kommt ihr ans Ziel. Der Weg wird oft durch kleine aufeinander gestapelte Steine gekennzeichnet. Etwas später kommt ihr erneut durch einen Bambuswald. Einen wirklich richtigen Weg scheint es aber nicht zu geben denn sowohl beim Hinweg als auch beim Rückweg habe ich mich nicht verlaufen und trotzdem nicht den gleichen Weg genommen. Beim Zurück blieb ich die gesamte Zeit auf der linken Seite des Flusses (vom Trailhead am Parkplatz aus gesehen). Für kurze Strecken musste ich durch den Fluss um wieder links auf den Weg zu gelangen. Während der Wanderung trifft man immer wieder auf andere Touristen die man nach dem Weg fragen kann.

Schwierigkeitsgrad: mittel. Vorsichtig sein, manchmal kann es auf den Steinen und am Weg durch Matsch rutschig sein. Wasserschuhe sind empfehlenswert. 

Wailua River Kajak Tour mit Wanderung zum Secret Fall

Bei Kayak Wailua habe ich online eine Kajaktour mit Wanderung zum Secret Fall gebucht. Der Wailua River eignet sich wirklich sehr gut für eine Kajaktour. Der Weg zum wunderschönen Secret Fall hat eine beeindruckende Natur zu bieten. Man fühlt sich wie im Dschungel. Mir hat die geführte Tour gut gefallen allerdings denke ich, das man diese auch auf eigene Faust machen kann, was ich euch auf jeden Fall empfehlen würde! So könnt ihr euer eigenes Tempo wählen und die Natur noch mehr genießen. Der Weg ist einfach zu finden (bei der Gabelung des Flusses mit dem Kajak rechts abbiegen).


Kosten für die Early Bird Version um 8 Uhr morgens: 50 Dollar

Dauer der Tour: 4 Stunden 

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Opaeka’a Falls, Wailua Valley

Auf dem Weg zum Kuilau Trail kann man einen Stopp bei der Aussichtsplattform des Opaeka’a Falls und des Wailua Valley einlegen. Es ist wirklich unglaublich wie wundervoll grün es hier ist. Zu dem Wasserfall kann man nicht gehen. Der Weg wird als sehr schwierig eingestuft.

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Na Pali Sunset Katamaran Tour

Online habe ich die Sunset Katamaran Tour zu der Na Pali Coast über Kauai Sea Tours gebucht. Das war echt ein Volltreffer und mein Kaua’i Highlight. Die gesamte Crew war sehr freundlich, gut gelaunt und auf die Sicherheit der Passagiere bedacht. Beim Kapitän konnte man sehen, dass er seinen Job liebt. Bei der Sunset Tour, welche nur in den Sommer- und Frühlingsmonaten buchbar ist, da der Wellengang im Winter am Nachmittag zu hoch ist, hat man die besten Lichtverhältnisse für die Na Pali Coast. Leider haben wir keine Delfine gesehen. Die Chance darauf ist bei den Touren am Morgen deutlich höher.

Kosten: 136,94 Dollar pro Person

Alternativtouren: Rafting Touren inkl. schnorcheln
Die meisten Touren zur Na Pali Küste starten am Hafen von Port Allen.

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Rundflug über Kaua’i

Eine beliebte Touristenaktivität in Hawaii und vor allem auf Kaua’i ist ein Inselrundflug. Unzählige Helikopter kreisen täglich über den Waimea Canyon und die Na Pali Küste. Da mir die meist 25-minütigen Heliflüge zu teuer waren, habe ich mich für einen einstündigen Rundflug mit einem Kleinflugzeug entschieden und diesen über Getyourguide gebucht. Die Aussicht auf die gesamte Insel war sehr schön, das Personal beim „Check-in“ und der Pilot, sehr freundlich. Man sieht viele Wasserfälle welche so nicht zugänglich sind. Für mich persönlich flog das Flugzeug jedoch etwas zu hoch und zu weit von den Sehenswürdigkeiten entfernt. Deshalb würde ich euch einen Heliflug empfehlen. Ein Heli ist ziemlich flott unterwegs und fliegt auch richtig nah zu den Spots und ist deshalb bestimmt um einiges spektakulärer (z.B. Wasserfälle von Jurassic Park und Na Pali Klippen).

Kosten: 132,- Euro pro Person

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Ein Tag an der North Shore Kaua’i

Kilauea Lighthouse

Hier habe ich nur einen kurzen Fotostopp eingelegt. Gleich in der Nähe befindet sich der Secret Beach. 
Öffnungszeiten des Leuchtturms: 10:00 bis 16:00 Uhr

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Secret Beach

Nur durch einen kurzen Weg hinab erreichbar. Der Strand ist sehr breit, lang und kaum besucht.

Anini Beach

Anini Beach ist ein schöner langer Strand und beliebt bei Familien da das Meer sehr ruhig und der Strand flach abfallend ist. Der Strand eignet sich auch gut zum schnorcheln und ist nicht überlaufen. Durch die ruhige Atmosphäre lässt es sich hier gut entspannen. 

Princeville

Princeville hat mich sehr überrascht. Mir ist es so vorgekommen, als wäre es mehr ein Ort für Urlauber in schicken Unterkünften als für Einheimische. Ich war verblüfft über die schönen und gepflegten Anlagen. Leider gibt es so gut wie keine öffentlichen Parkplätze weshalb es sehr schwierig wird Princeville ohne eine Unterkunft vor Ort zu erkunden. Am Straßenrand zu parken ist verboten und wird durch die Ordnungshüter vor Ort auch streng kontrolliert. Im restlichen Hawaii wird dies zum Glück nicht so ernst genommen.

Queen’s Bath

Ein kurzer steiler und manchmal auch matschiger Weg führt hinab zu den Felsen. Unten angekommen gibt es mehrere „Felsbuchten“. Hier kann man ganz viele Schildkröten beobachten. Auf der linken Seite befindet sich der Naturpool. Bei Ebbe ist es im Salzwasserpool sehr sicher und perfekt zum Baden oder Klippenspringen geeignet. Von anderen Touristen habe ich aber gehört, dass der Pool, vor allem im Winter, sehr gefährlich sein kann. Das Wasser ist angenehm warm und so herrlich klar, sodass man die Fische unter seinen Füßen schwimmen sieht.
Die Parkplätze sind sehr begrenzt. Ich habe am späten Nachmittag 15 Minuten gewartet und konnte dann endlich einen Parkplatz ergattern. 

Hideaway Beach

Viele schwärmen vom Hideaway Beach in Princeville. Aufgrund der sehr wenigen Parkplätze vor Ort (ca. max. 10 Stück), konnte ich mir diesen Strand leider nicht ansehen. Wer das Risiko eingehen möchte, kann bei „Hideaways Pizza Pub“ parken.

Hanalei, Hanalei Beach

Ab Hanalei war bei mir aufgrund eines Unwetters im April 2018 die Straße weiter in Richtung Westen für unbestimmte Zeit gesperrt (Stand Mai 2019). Deshalb bin ich nur kurz durch Hanalei spaziert und habe mir den Strand angesehen.

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Kalalau Trail und Tunnels Beach

Der Kalalau Trail ist einer der beliebtesten und angeblich auch der atemberaubenste Wanderweg den die Insel Kauai zu bieten hat. Aufgrund eines Unwetters im Frühjahr 2018 war dieser Trail leider zu meiner Reisezeit nicht erreichbar. Möchte man dort wandern oder gar campen, muss man sich vorher eine Genehmigung einholen. Solltet ihr auf Kauai sein, würde ich euch aus Erzählungen von anderen Hawaii-Urlaubern den Trail auf jeden Fall empfehlen!

Tunnels Beach

Der Tunnels Beach gilt als einer der schönsten Strände von Kauai. Er befindet sich kurz vor dem Kalalau Trail weshalb ich ihn leider ebenfalls nciht besuchen konnte.

Unternehmungen im Südosten der Insel

Poipu Beach

Dieser Strand im Süden der Insel ist für jeden Typ geeignet. Auf der rechten Strandseite kommen Surfer auf ihre Kosten. Links hingegen ist das Wasser ruhiger und für Kinder sowie Schnorchel-Freunde bestens geeignet. Das Wasser ist klar und die Palmen bieten den perfekten Kontrast. Schildkröten und Robben sind auf diesem Strand Dauergäste. Mein Lieblingsstrand auf Kaua’i.

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Spouting Horn

Aus einem Gesteinsloch spritzt eine Wasserfontäne in die Höhe, welche bei gutem Wellengang bis zu 15 Meter hoch werden kann. Wirklich ein besonderes Naturspektakel. Der Regenbogen und die Schildkröte im Hintergrund machten es für mich perfekt.

Shipwreck Beach

Wenn das Meer ruhig ist, kann man hier sehr gut von den Klippen springen.

Hula Show im Poipu Shopping Village

Wer auf Hawaii ist, sollte sich eine traditionelle Hula Show nicht entgehen lassen. Bei mir ist es sich gerade noch auf den letzten Drücker ausgegangen. Googelt einfach nach „free Hula Show Kauai“ und sucht euch eine passende Aufführung in eurer Nähe aus. Durch eine Hula Show kommt man der hawaiianischen Kultur noch etwas näher und spürt einfach diesen Aloha Spirit. Wusstet ihr, dass jede einzelne Bewegung beim Hula Tanz eine Bedeutung hat? 
Dieser Tanz war der perfekte Abschluss meines Hawaii Urlaubes.

Kapa’a

Der Osten der Insel wird zu Recht auch oft als Coconut Coast bezeichnet. Hier gibt es echt viele Palmen. Wer Zeit und Lust hat, kann sich hier Fahrräder ausborgen und die Strände bis zum Donkey Beach abradeln.

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Polihale Beach

Der einsame, lange und bei Campern beliebte Strand zählt zu den schönsten Stränden der Insel. Hier Beginnt die Na Pali Küste. Leider ist der Strand nur durch eine sehr holprige Straße erreichbar, welche mit einem ganz normalen Mietwagen nicht befahrbar ist. Deshalb konnte ich diesen Strand leider nicht besuchen.

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Fazit Kaua’i

Wer auf der Suche nach paradiesischen Stränden ist, der wird sie auf Kaua’i nicht wirklich finden. Kaua’i ist mehr eine Insel für Abenteurer und Naturliebhaber. Wandern ist hier Pflicht! Die Natur dieser einzigartigen Insel ist wahnsinnig faszinierend und abwechslungsreich und in dieser Form auf unserer Welt einzigartig. Die Garteninsel wird euch definitiv ins Staunen versetzen. Nichtsdestotrotz ist Oahu mehr mein Favourit, da die Strände schöner sind, die Insel abwechslungsreicher ist und mehr zu bieten hat. Oahu ist eine perfekte Mischung aus allem (Wanderungen, Natur, Wasserfälle, schöne Strände, Kultur, etc.).

Hier gehts zum Oahu Blogpost:

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