Camping Safari Tansania

Safari-Abenteuer Tansania

Komme mit uns auf Camping-Safari in Tansania auf der Suche nach den „Big Five“

Dieser Blogpost ist zum Teil ein Gastbeitrag von meiner liebe Freundin und Reisebegleiterin Anja (IG: anjaswanderlust)

Uns beide verbindet die große Leidenschaft zum Reisen und unsere stätige Abenteuerlust und Fernweh. Wir haben uns auf Instagram kennengelernt, uns auf Anhieb bestens verstanden und kurz darauf beschlossen, gemeinsam eine Reise nach Tansania zu unternehmen.

Anja reist unglaublich viel und fasst ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf Ihren Reiseblog übersichtlich zusammen. Schaut doch gerne bei ihr vorbei.

Erlebe die wilde Seite des Landes auf einer viertägigen Camping Safari in Tansania in den Nationalparks Tarangire, Serengeti & im Ngorongoro Krater. Neben dem Tierreichtum und der Vielfalt punktet das afrikanische Land Tansania auch mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Endlose Savannen mit typischen Schirmakazien und mächtigen Baobab-Bäumen, sanfte Hügellandschaften und Kraterseen prägen das Bild.

Diese viertägige Reiseroute bietet dir die beste Gelegenheit die „Big Five“ bestehend aus Leopard, Nashorn, Löwe, Büffel und Gepard, zu sehen.

BIG FIVE

Du kannst dir sicher sein, während deiner Safari zumindest 4 der “Big-Five” und dutzende andere Großsäugetiere und Vögel ohne viel Aufwand sehen zu können. Nur die Nashornbeobachtungen in Tansania gestalten sich schwierig, da Ihre Anzahl im Land stark dezimiert wurde. Die besten Chancen hast du früh morgens im Ngorongoro Krater, wo eine kleine Population von Spitzmaulnashörnern zuhause ist.

Im folgendes Beitrag erfährst du mehr über unsere Safari in Tansania, unsere Route, die Tiere die wir sahen, welche Arten von Safaris es gibt, was die beste Reisezeit ist und was du beim Packen auf keinen Fall vergessen darfst. Lass dich von dem spannenden Land in den Bann ziehen und erlebe die Big Five hautnah. Super lässt sich eine Safari auch mit einem Badeurlaub auf Sansibar kombinieren. Mehr dazu findest du in diesem Blogbeitrag. Willst du mehr über Tansania erfahren und was du in dem Land noch erleben kannst? Dann klicke hier.

Unsere Route und Nationalparks

Tag 1Arusha – Tarangire Nationalpark
Tag 2Ngorongoro Conservation Area – Serengeti Nationalpark
Tag 3Serengeti Nationalpark – Ngorongoro Conservation Area 
Tag 4Ngorongoro Krater – Arusha 

Arusha – Ausgangspunkt für Safaris

Die wuselige Stadt Arusha liegt am Fuße des wunderschönen Mount Meru und gilt als der Safari Ausgangspunkt schlechthin. Denn es ist das Tor zu den beliebtesten und schönsten Nationalparks Tansanias, darunter Serengeti, Ngorongoro und Tarangire. Man erreicht die Stadt am besten mit dem Flugzeug über den national angeflogenen Flughafen Arusha oder den internationalen Flughafen Kilimanjaro. Wir waren davor 11 Tage auf Sansibar und haben uns einen Inlandsflug mit Air Tanzania nach Arusha gebucht und sind nach der Safari und ein paar erholsamen Tagen in der Umgebung mit der Fluglinie Edelweiss vom Kilimanjaro Flughafen wieder nach Hause geflogen.

Arusha

Safari Tag 1 – von Arusha zum Tarangire Nationalpark

  • Abfahrt 9:00 Uhr Arusha
  • 11:00 Uhr Ankunft Tarangire Nationalpark
  • Game Drive bis 17:15 (Lunch Box zu Mittag) 
  • 19:00 am Zeltplatz angekommen

Der Weg zum Tarangire Nationalpark führt erstmals mitten durch Arusha. Eine sehr lebendige und chaotische Stadt mit viel Verkehr. Geschäftiges Treiben neben der Straße, unzählige Marktstände, Scheibtruhen voller exotischer Früchte und Gewürze, sowie Frauen, die ihre Waren in Körben auf dem Kopf tragen, erwarten dich. Erst wenn du den Ort Arusha verlassen hast, wechselt die Szenerie. Die Ortschaften neben der Straße werden immer kleiner und wir fahren vorbei an Massai Dörfern mit ihren einfachen Hütten, Menschen in bunten Kleidern schauen neugierig zum Auto und kleine Kinder winken uns fröhlich zu.

Knapp zwei Stunden und 120 km später erreichen wir unser erstes Etappenziel: den Tarangire Nationalpark. Der Park (2.850 km²) hat die größte Konzentration an Wildtieren außerhalb des Serengeti-Ökosystems. Die Sümpfe sind das ganze Jahr über grün gefärbt und beherbergen 550 Vogelarten. Besonders berühmt ist der Nationalpark für seine große Anzahl an Elefanten. Aber es leben hier auch Löwen, Leoparden, Büffel, Pythons, Zebras, Oryx, Impalas und vieles mehr.

Besonders spektakulär und unvergesslich war für uns die Paarung der Löwen aus nächster Nähe beobachten zu dürfen. Löwen paaren sich über mehrere Tage täglich bis zu 40 Mal. Danach ist das Weibchen 110 Tage schwanger und bekommt 1-6 Löwenbabies.

Eine Spiegelreflexkamera und Fernglas darf auf einer Safari auf gar keinen Fall fehlen!

Tiere die wir gesehen haben: Zebras, Elefanten, Löwen, Giraffen, Büffel, Warzenschwein (Pumba), verschiedene Vogelarten, Gnu, Strauß, Antilope

Landschaftlich fand ich den Tarangire Nationalpark (neben den Ngorongoro Krater) durch seine grüne und abwechslungsreiche Landschaft mit den riesigen Baobab-Bäumen am schönsten.

Safari Tag 2 – Ngorongoro Conservation Area (Aussichtspunkt) bis zum Serergeti Nationalpark

  • Frühstück 8:00 Uhr
  • Abfahrt 9:15 Uhr
  • 15:00 Uhr Ankunft Serengeti Park
  • Gamedrive 15:00-18:15
  • Abends Fahrt zum Zeltplatz – Übernachtung im Zentral Serengeti

Nach dem Frühstück verließen wir das Camp am Fuße des Lake Manyara National Parks und fuhren durch die kühlere Hochlandregion in Richtung Serengeti Nationalpark. Auf dem Weg hielten wir am Ngorongoro Krater Aussichtspunkt auf 2.400 m, von wo du den gesamten Krater überblicken kannst. Einen weiteren Halt machten wir bei unserem morgigen Camp oberhalb des Kraters um die Zelte und Matratzen für die heutige Nacht abzuholen. Leider dauerte der Aufenthalt länger als gedacht und wir verloren etwas Zeit.

Die Fahrt bis zum Serengeti Park Gate (beim Eingang gab es übrigens Wifi, Toiletten) war etwas anstrengend. Im Auto war es holprig, laut, staubig und es dauerte ewig lang. Aber dass wir weit fahren würden und viel im Auto sitzen würden war uns von vorne herein bewusst und darauf haben wir uns auch eingestellt. Die Straßen bestehen meist nur aus Schotterpisten und die Wege zu den Nationalparks sind weit. Wenn du eine Kombination aus mehreren Nationalparks buchst, musst du dich darauf einstellen, dass man jeweils einen halben Tag mit der Anfahrt verbringt und einen halben Tag mit der Safari.

Dennoch freute ich mich sehr auf den weltberühmten Nationalpark. Der Park ist die Heimat der größten Tiermigration der Welt und je nach Jahreszeit kannst du Zeuge dieses spektakulären Ereignisses werden. Herden von Gnus und Zebras ziehen während der kurzen Regenzeit im November und Dezember von den Hügeln im Norden in die südlichen Ebenen. Sie kehren während der längeren Regenzeit von April bis Juni in den Norden zurück. Der Standort der wandernden Herden hängt von den jährlichen Niederschlägen ab.

Die flache Savannenlandschaft mit den wenigen Bäumen wirkt auf den ersten Blick nicht besonders beeindruckend. Vielmehr kann der Park durch seine Tierwelt beeindrucken.

Tiere die wir heute gesehen haben: Gazellen, Giraffen, Zebra, Löwen, Elefanten, Leopard (am Baum sowie zwei Babys im Gebüsch), Sivocat (sehr besonders und selten), Nilpferde, Affen.

Massai Stämme

Auf dem Weg zum Serengeti Nationalpark fährst du vorbei an vielen Massai Dörfern. Hier leben noch die echten Massai, eine ostafrikanische Volksgruppe aus Kenia und Tansania welche meist in ärmsten Verhältnissen leben. Ich fand es total spannend mehr über dieses Volk zu erfahren.

Unser Guide erklärte uns, dass die Massai hauptsächlich Viehzucht betreiben und sich vom Fleisch und Blut (aufgrund von Wasserknappheit) der Tiere ernähren.

Geduscht wird oftmals nur zweimal im Jahr zur Regenzeit. Die Massai achten jedoch sehr auf die Pflege ihrer Zähne, welche sie für den Fleischverzehr benötigen.

Eine schulische Ausbildung ist für Massaikinder fast ausgeschlossen. Schon im Alter von 12 bis 15 Jahren werden die Mädchen gegen Kühe verkauft und verheiratet.  

Safari Tag 3 – Serengeti Nationalpark bis Ngorongoro Conseravtion Area

  • 06:00 Uhr nach dem Frühstück Start des Game Drive
  • 11:45 Uhr Brunch im Camp
  • 13:00 Uhr Fahrt zurück zur Ngorongoro Conservation Area
  • 16:30 Uhr Ankunft Camp oberhalb des Kraters

Es ging früh morgens los auf eine Pirschfahrt im Serengeti Park. Morgens ist die beste Zeit um viele Tiere zu sehen, da es noch nicht so heiß ist und viele Tiere aktiv sind. Das mussten wir natürlich ausnutzen und wir wurden nicht enttäuscht… ein Highlight jagt das Nächste. Gleich zu Beginn konnten wir mehrere Hyänen beim Verzehr ihrer Frühstücksausbeute beobachten. Ein weiteres Highlight war die hautnahe Beobachtung eines Gepards beim Essen einer schwangeren Gazelle. Der Gepard ist das schnellste Tier der Welt und läuft zwischen 100-120 km/h für ca. 20-30 Minuten lang. Die Tiere in den Nationalparks leben hier komplett frei und wild. Es gibt keine Zäune, die Tiere werden auch nicht gefüttert und auch sonst wird nicht in die Natur eingegriffen.

Nach einem aufregenden Game Drive gab es erstmal ein leckeres und frisch zubereitetes Mittagessen bevor es dann schon wieder zurück ging zur Ngorongoro Conservation Area.

Tiere die wir gesehen haben: diverse Arten von Hyänen, Gazelle, Elefanten, Gnus, Zebras, Nilpferde, Löwenfamilie inkl. Babys, Gepard, Affen, Giraffe, Büffel

Safari Tag 4 – Ngorongoro Krater + Rückfahrt Arusha

  • 05:30 Uhr Frühstück
  • 06:00 Uhr Abfahrt in den Krater
  • 11:45 Uhr Lunch im Camp
  • 12:30 Uhr Fahrt nach Arusha
  • 16:30 Uhr Ankunft Hotel in Arusha 

Die Nacht in einem Camp oberhalb des Ngorongoro Kraters war ein absolutes Erlebnis! Nachts konnte ich die Tiere brüllen hören und hatte das Gefühl, sie würden direkt neben dem Zelt herumtreiben. Unser Guide hat uns bereits vorgewarnt, dass nachts oft Elefanten oder Zebras ins Camp kommen um dort die Mülleimer nach Essen zu durchstöbern. Als dann etwas an unserem Zelt raschelte, kann ich nicht behaupten, dass ich mich zu 100% wohl fühlte. Was für ein Erlebnis! Dadurch, dass das Camp auf über 2.000 m lag, war es etwas kühl, feucht und ich war froh über meine langen Sachen zum Schlafen. Auch morgens war es noch sehr frisch, daher waren lange Kleidung, geschlossene Schuhe und eine Jacke von Vorteil.

Bereits um 06:00 Uhr morgens verließen wir als erstes Auto das Camp um zum Ngorongoro-Krater zu fahren. Für den Gamedrive ging es 600 m hinunter auf den Kraterboden (19,2 km Durchmesser, 610 m Tiefe, 304 km²). Im Krater leben alle „Big Five“ (Nashörner, Löwen, Leoparden, Büffel und Elefanten) zusammen mit vielen weiteren Säugetieren. Weiteres gibt es hier Flamingos, Gänse, Störche, Geier und noch viel mehr.

Da wir das erste Auto an dem Tag waren hatten wir das große Glück als einzige 2 Nashörner zu erblicken. Wahnsinn, wir haben wirklich alle 5 der Big 5 gesehen. Ich kann mein Glück kaum fassen!

Der 2,5 Millionen Jahre alte Ngorongoro-Krater wird oft als „Afrikas Eden“ oder auch „das 8. Naturwunder der Welt“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Einbruchkrater am Rand des Serengeti in Tansania, einen massiven erloschenen Vulkan. Diese atemberaubende Oase bietet sowohl Raubtieren als auch ihrer Beute einen Zufluchtsort, um zwischen Grasland, Wäldern, frischen Quellen und einem großen See zu leben. Mich hat der Krater durch seine einzigartige Landschaft mit dem Kratersee und den umliegenden Bergen sowie der artentreichen Tierwelt wahnsinnig beeindruckt.

Tiere die wir gesehen haben: Nashörner, Elefanten, Gazellen, Nilpferde, Ostrich, Büffel, Gnus, Flamingos, Zebra, Karakal Wildkatze (sehr selten), Löwe, Fuchs, div. Vögel

Was kostet eine Safari in Tansania und wo haben wir gebucht?

Eines gleich vorab: Safaris sind teuer. Denn die Kosten setzen sich aus Fahrer, den Jeeps, den Eintritten und Gebühren sowie für alle Annehmlichkeiten, die der Tourist auch fernab der Zivilisation wünscht, zusammen. Die Gebühren haben es teilweise ganz schön in sich. Das ist aber auch ok, weil damit ein Beitrag zum Erhalt der teils hochgefährdeten Tierwelt geleistet wird.

Stichwort Eintritte und Gebühren: Wie hoch die Kosten für eine Safari in Tansania am Ende wirklich sind, hängt vor allem von den Ansprüchen an die Unterkünfte und die Verpflegung ab. Die Eintritte in die Nationalparks sind immer gleich, egal ob man an einer Low-Budget Zeltsafari teilnimmt oder in luxuriösen Lodges nächtigt und untertags in einem privaten Jeep chauffiert wird. Auch macht es kostentechnisch einen Unterschied, ob du alleine oder als Paar unterwegs bist oder an einer organisierten Gruppenreise teilnimmst.

NationalparkParkgebührenÜbernachtungsgebühren
Serengeti Nationalpark70$ pro Person30$ fürs schlafen 
Ngorongoro Nationalpark71$ pro Person30$ fürs schlafen 
Ngorongoro Krater297$ pro Fahrzeug 
Tarangire Nationalpark45$ pro Person
Parkgebühren insgesamt235$ pro Person60$
Kosten Safari gesamt600$ pro Person

Die Wahl des richtigen Safari Anbieters in Tansania ist wichtig für den Erfolg oder Misserfolg deiner Safari. Es gibt unglaublich viele Angebote, achte bei deiner Recherche daher auf die Bewertungen anderer Gäste auf renommierten Plattformen (nicht nur auf der Seite des Anbieters selbst), vor allem, wenn du vor Ort buchst.

Wir haben unsere 4-tägige Low-Budget Camping Safari online über Safaribookings gebucht und 600 Dollar pro Person bezahlt (ursprünglicher Preis laut Homepage 660$ pro Person). Ich kann euch die Buchung über Safaribookings nur empfehlen. Die Seite ist total umfangreich und mit Hilfe von Filtern kann man nach seiner perfekten Safari in ganz Afrika suchen. Unser Anbieter war Kipok Africa Adventures und unserer Guide Salim war ein absoluter Glücksgriff! Großes Lob an ihn, er war wirklich der Beste, verfügt über ein unglaubliches Wissen und Jahrzehnte langer Erfahrung und hat die Gamedrives mit einer unheimlichen Begeisterung und Freude durchgeführt. Man merkt, dass er seinen Job liebt! Dies machte unsere Safari zu einem großen Erfolg.

Camping Safari oder Lodging Safari?

  • Camping Safaris: Camping Safaris sind oftmals auch mobile Safaris. Mit einem Guide fährst du von Campingplatz zu Campingplatz. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede – von rustikalen Zelten bis zu luxuriösen Glamping Zelten. Dennoch sind Camping Safaris deutlich günstiger als in einer Lodge zu übernachten.
     
  • Lodging Safaris: Übernachten in Lodges ist teurer und exklusiver. Wenn du Wert auf den Luxus von eigenen vier Wänden und Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, eigenes Badezimmer und Warmwasser legst dann solltest du eine Lodge wählen.

Camping ist aber nicht gleich Camping. Vorab wussten wir nicht genau was uns erwarten würde. Wir dachten wir wären fernab von jeder Zivilisation ohne Sanitäranlagen und Strom. Die Realität war aber (zum Glück) anders. Die Zeltplätze hatten alle Sanitäranlagen wie Toiletten, Duschen, einen Aufenthaltsraum zum Essen, einen weiteren Raum zum Kochen für unseren Koch und sogar Wlan und Steckdosen gab es. Ich war total begeistert, da ich mir von einer Low-Budget-Safari deutlich weniger erwartet hätte. Sogar einen eigenen Koch hatten wir immer dabei, welcher uns stätig mit leckerem und traditionellen Essen versorgte. Verpflegung und Wasser sind bei der Safari inkludiert. Du bekommst drei Mahlzeiten täglich (meistens Frühstück, Lunchpaket und abends wird warm gekocht).

Für mich war das Campen mitten in den Nationalparks umgeben von wilden Tieren ein absolutes Abenteuer und hat zum Erfolg der gesamten Safari einen großen Teil beigetragen, weshalb ich euch nur empfehlen kann, bei einer Safari zelten zu gehen.

Die Zelte wurden von den Mitarbeitern aufgebaut und waren mit weichen Unterlagen und Schlafsäcken ausgestattet.

Tipp: verusche auf deiner Safari so wenig Gepäck wie möglich mitzunehmen da im Jeep auch die Zelte und Lebensmittel verstaut werden müssen. Wir durften unsere Koffer in der ersten Unterkunft zwischenlagern. Folgende Dinge darfst du bei einer Safari auf keinen Fall zuhause vergessen:

  • Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Fernglas
  • Spiegelreflexkamera mit guten Objektiv (die Handykamera ist durch den schlechten Zoom für eine Safari nicht geeignet)
  • wärmere Kleidung für den Abend
  • Badetücher und Hygieneartikel wie etwa Seife

Beste Reisezeit für eine Safari in Tansania?

Tansania ist abgesehen von zwei Regenperioden – einer kleinen Regenzeit im Oktober/November und einer großen Regenzeit zwischen März und Mai – ein ganzjähriges Reiseziel. Die kleine Regenzeit ist relativ harmlos, aber während der großen Regenzeit können sich die unbefestigten Straßen in unpassierbare Schlammlöcher verwandeln. Deshalb ist von einer Tansaniareise in diesen Monaten eher abzuraten. Außerdem bedeutet Regenzeit mehr Grün und höheres Gras, was die Tiersichtungen erschwert. Einen Vorteil hat das unberechenbare Wetter allerdings auch, denn die Preise fallen in der Nebensaison in Tansania stark ab.

Was die beste Reisezeit für dich persönlich ist hängt auch davon ab, was du sehen möchtest.

  • Im Februar und März kommen in der Serengeti tausende Gnus und Zebras zur Welt. Die Chancen, Raubkatzen bei der Jagd zu beobachten, sind in diesen Monaten groß wie nie.
  • Die kleine Regenzeit im November verwandelt die trockene Steppe langsam in eine fruchtbare Ebene, weshalb sich das Land in diesen Monaten landschaftlich sehr reizvoll präsentiert. Das Wetter ist in diesem Zeitraum stabil und sehr warm.
  • Wer Zeuge der dramatische Flussüberquerung der Gnus und Zebras (Mara River Crossing) auf ihrem Weg von der Masai Mara zurück in die Serengeti sein will, sollte im September oder Oktober die nördliche Serengeti an der Grenze zu Kenia bereisen. Mit ein bisschen Glück kannst du mit der Great Migration eine der spektakulärsten Tierwanderungen der Erde hautnah erleben.

Wir waren im November auf Safari und für uns war es der perfekte Zeitpunkt. Wir konnten so viele Tiere hautnah sehen und das Wetter war drei Wochen lang durchgehend beständig und sonnig. Obwohl der November als kleine Regenzeit gilt, hat es bei uns nur ein bis zweimal auf Sansibar geregnet.

Fazit meiner viertägigen Tansania Safari

Für mich (Christina) war es die erste Safari und meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen! Niemals hätte ich mir erträumen lassen, dass wir so viele Tiere hautnah zu sehen bekommen werden. Sogar die berühmten „Big Five“ haben wir gesehen. Das Campingabenteuer in der freien Wildniss unter dem Sternenhimmel und ganz eigenen afrikanische Landschaft mit dieser vielfältigen Tierwelt hat mich einfach sprachlos gemacht und Tansania zu einer meiner schönsten Reisen aller Zeiten gemacht!

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